Den Start in die NOFV-Oberliga hatten sich die Fußballer des ZFC Meuselwitz wohl einfacher vorgestellt. Nach dem Umbruch mit 19 Neuzugängen tat sich die Mannschaft von Trainer Georg-Martin Leopold gegen den VfB Empor Glauchau überraschend schwer. „Das war das erste Spiel, wir sind die Gejagten, das wird sicher nicht einfach. Das Spiel hat uns aufgezeigt, was wir schon können und was bislang nicht“, sagte Leopold.

Die Sachsen legten los wie die Feuerwehr: Hetzsch traf den Pfosten (2.), Sovago die Latte (8.). Meuselwitz übernahm danach die Kontrolle, fand gegen die kompakte Defensive aber kaum eine Lücke. Alessandro Schulz (39.) und Tim Kießling (43.) scheiterten an Keeper Wimmer.

Auch Glauchau blieb gefährlich. Sovago und Hertel hatten große Chancen (23.) und scheiterten ebenso wie Hetzsch (29.) am überragenden ZFC-Torwart Lukas Sedlak. Der war zufrieden: „Es gab schon Spiele, in denen ich nicht so viel zu tun hatte. Dass es geklappt hat, die Null zu halten, freut mich besonders.“

Kurz nach der Pause und taktischen Feinjustierungen platzte der Knoten: Nach einem Foul an Stiller verwandelte Jannik Mäder den fälligen Strafstoß zum 1:0 (48.). Glauchau wollte weiter den Ausgleich. Hertel (57.), Hähnel per Kopf (73.) und der frei vor Sedlacek auftauchende Fischer (79.) fanden im ZFC-Keeper ihren Meister. Auf der Gegenseite parierte Wimmer ebenso stark gegen Hansch (84.).

Erst Eric Stiller erlöste den ZFC in der dritten Minute der Nachspielzeit vor 637 Zuschauern mit dem 2:0.