Fußball-Thüringenligist SV Blau-Weiß Bad Frankenhausen hat sich trotz Unterzahl in der Schlussphase einen Heimsieg gegen den 1. FC Eichsfeld geholt. Jerome Riedel (10.) und Seal Gödicke (30.) trafen für die Hausherren, Eichsfelds Linus Czosnyka hatte für den Tabellendritten zwischenzeitlich ausgeglichen (23.). Bad Frankenhausens Kapitän Christian Bickel sah wegen Meckerns in der 82. Minute Gelb-Rot.

„Unser Sieg war nicht unverdient, wir haben bei der warmen Witterung gut gearbeitet und uns in jeden Ball geworfen“, lobte Bad Frankenhausens Trainer Alexander Ludwig. Zudem sei das Heimteam „gnadenlos effektiv“ gewesen, befand Eichsfelds Coach Dennis Erkner. Genau das habe seinen Jungs gefehlt: „Wir brauchen einfach zu viele Chancen für ein Tor.“

Riedel trifft volley zur Führung

Riedels früher Führungstreffer fiel nach einer Flanke von Gödicke. Die nahm Riedel am langen Pfosten volley und traf mit der Innenseite. Der lange verletzte Czosnyka glich nach 23 Minuten aus zwölf Metern aus, ehe Gödicke nach Bickel-Flanke und einem Luftzweikampf mit Gästekeeper Norman Wohlfeld per Kopf auf 2:1 stellte (30.).

Als Bickel wegen einer Diskussion mit dem Schiedsrichter in der Endphase erst den gelben Karton und unmittelbar danach Gelb-Rot sah, wurde es für Bad Frankenhausen noch einmal brenzlig. „Nicht nur in dieser Situation hätte ich mir vom Schiedsrichter etwas mehr Fingerspitzengefühl gewünscht“, haderte Ludwig.

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Doch Eichsfelds Torschütze Czosnyka verpasste seinen Doppelpack und damit den Ausgleich, weil er aus Kurzdistanz zunächst den Fuß statt den Kopf nahm und anschließend aus Seitfallzieherlage volley zu hoch zielte.

„Wie sagt man so schön: Es war ein schöner Arbeitssieg“, bilanzierte Bad Frankenhausens Trainer Ludwig nach dem zehnten Saisonerfolg seiner Elf.