Zum 57. Mal steigt das Henner-Henkel-Gedächtnisturnier an diesem Wochenende auf der Tennisanlage des TC Erfurt 93. Das Teilnehmerfeld ist gut bestückt. Bei den Herren gehen erstmals seit Corona wieder 32 Tennisspieler an den Start. Und auch bei den Damen wächst das Feld im Vergleich zum Vorjahr auf 20 Spielerinnen. Doch wer rechnet sich Chancen auf den Gesamtsieg aus?
Ein klarer Favorit bei den Herren
Die Favoritenrolle bei den Herren ist eindeutig. Michel Hopp „ist der absolute Topfavorit“, sagt TC-93-Sportwart Niclas Jung. Der 26-Jährige vom TC Ruhla 92 schaffte gerade erst als erster Thüringer jemals den Sprung unter die Top-1000 der Weltrangliste. 2023 konnte er das Turnier bereits einmal gewinnen.
Sein ärgster Konkurrent wird wohl Nikolai Barsukov (TC RC Sport Leipzig) sein, der im deutschen Ranking 88. ist. „Wenn die beiden durchmarschieren, würden sie im Finale aufeinander treffen“, so Jung. Dieses Szenario gilt als wahrscheinlich, allerdings sei das Feld, insbesondere die beiden Youngsters Tim Heger (Tennis-Club Weinheim 1902) und Reinhard Bengt (TC RW Sprendlingen), ebenfalls nicht zu unterschätzen.
Schwesternduell im Finale?
Bei den Damen richten sich die Blicke vor allem auf die beiden Schwestern Elisabeth und Christine Junge-Ilges. Die beiden Ostliga-Spielerinnen vom Erfurter Tennis-Club Rot-Weiß stehen ganz oben in der Setzliste und könnten somit im Endspiel aufeinander treffen.

Aus Thüringen spielen insgesamt sechs Damen um den Titel. Bei den Herren sind es 13, was im Vergleich zum Vorjahr eine deutliche Steigerung ist.
Los geht es am Samstag um 11 Uhr auf der Tennisanlage in der Binderslebener Landstraße. Am Sonntag ab 10 Uhr finden die Viertel- und Halbfinals statt, die Finals steigen am Pfingstmontag (10 und 12 Uhr).



