Am Samstag waren in der Fußball-Landesklasse zwei „Serientäter“ zugange. Der FC Erfurt Nord wollte bei Abstiegskandidat Artern mit dem sechsten Sieg in Folge Platz eins festigen. Der FSV Kölleda, bei dem Nord Anfang Oktober zum letzten Mal verlor, wollte in Mühlhausen ebenfalls mit dem sechsten Dreier in Folge seinen Kletterkurs Richtung Spitze fortsetzen.
Nord unterstrich seine Ambitionen auf den Aufstieg. Eine Stunde legten sich die Gäste den wacker kämpfenden Gegner zurecht, um dann dreimal zuzuschlagen und mit dem 3:0 seine Serie auszubauen. „Gegen einen so tief verteidigenden Gegner braucht es Geduld, Ruhe und Konsequenz. Genau das hat meine Mannschaft gezeigt, Kompliment!“, freute sich Trainer Rico Methfessel über den reifen Auftritt seiner Elf.
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Kölledas Coach Marco Schmeißer haderte dagegen mit den ersten 20 Minuten seines Teams in Mühlhausen: „Da haben wir das Spiel verloren, waren nicht griffig und präsent und der Gegner hat uns mit seiner Aggressivität den Schneid abgekauft.“ Danach waren die Gäste mit starkem Pressing zwar drauf und dran, den 0:2-Rückstand zu egalisieren, als sie selbst das 0:3 nach langem Ball (53.) wegsteckten und durch Pauli und Oberländer den Anschluss schafften. Aber Maroldt vergab in der Nachspielzeit die dicke Chance auf das 3:3, als er sich freistehend für den Querpass entschied und der zu ungenau geriet.
Sömmerda trifft fünfmal in 22 Minuten
Somit ist Kölledas Nachbar FSV Sömmerda nach dem souveränen 5:1 gegen den Vorletzten Bad Tennstedt wieder punktgleich. Dabei lief die Floßmann-Elf fast eine Stunde einem Rückstand hinterher und traf dann fünfmal binnen 22 Minuten.
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Dass derweil der FC Borntal mit dem 0:0 bei Mitaufsteiger Dingelstädt zufrieden war, hatte zwei Gründe. Erstens hatte der Gegner in einem chancenarmen Duell die beste, als ein Fallrückzieher-Tor wegen gefährlichen Spiels – zweifelhaft – nicht anerkannt wurde. Zweitens gehen den Borntalern auf der Zielgeraden der Hinrunde die Spieler aus. „Wir haben viele Verletzte und müssen ziemlich improvisieren. Das hat die Mannschaft in Dingelstädt gut gemacht, obwohl mit Karbstein und Hunger zwei weitere Spieler verletzt raus mussten“, sagte Trainer Sascha Ehrhardt.
Am Sonntag feierten der SV Empor Walschleben und der SV Großrudestedt wichtige Auswärtssiege. Die Walschlebener gewannen beim vorher punktgleichen SC Großengottern mit 3:1 und wahrten als Achter den Anschluss an die Plätze drei bis sieben. Nach früher Führung per Foulelfmeter mussten die Gäste den Ausgleich aus der Drehung hinnehmen. Doch sie blieben das bessere Team mit den klareren Chancen und nutzten nach der Pause zwei davon zum Sieg. Großrudestedt geriet in Siemerode zunächst in Rückstand, doch Lotze (39.) und Lendrich (42.) drehten das Spiel noch vor der Pause. Mit dem 2:1 verschaffte sich die Rödiger-Elf ein Polster auf die letzten Drei, die allesamt verloren.
Eine Niederlage musste auch Motor Gispersleben hinnehmen. Gegen den Tabellendritten Wüstheuterode, der zweimal kurz vor und einmal kurz nach der Pause traf, hieß es am Ende 1:3.





