Die Medaillen sind von Hand getöpfert und gebrannt, eine Vielzahl an Abnehmern ist bereits gesichert. Fünf Monate vor dem 13. Erfurt-Marathon deutet sich an, dass die limitierten Startplätze noch zeitiger als im vergangenen Jahr vergeben werden könnten. Damals hieß es im Juli: Ausgebucht. Mehr als zwei Drittel der 300 möglichen Anmeldungen liegen für die Neuauflage am 12. September bereits vor.

Die Zahl 13 betrachten die Organisatoren vom Verein „Annakram“ als gutes Omen. Für das Jugendhaus Fritzer vom freien Jugendhilfe-Verein Music College wird es das auf jeden Fall sein. Von jeder Startgebühr gehen zehn Euro an den Erfurter Verein. Mehr als 2100 Euro sind ihm schon mal sicher.

Besonderheit: Auch Einradfahrer rollen mit

„Sozial engagiert, weltoffen, familiär, ökologisch, sportlich und vor allem ein Fest“: Damit wirbt Annakram für den Lauf, der seit Jahren anders ist als viele große Marathons. Dass all die Jahre Einradfahrer mitrollen, ist eine Besonderheit. Der Zeitfaktor gerät trotz oft schneller Siegerzeiten allzu sehr in den Hintergrund.

Ein Mix aus Fuß-, Feld- und Waldwegen erwartet die Läufer auf dem profilierten Kurs durch und um die Thüringer Landeshauptstadt. Ob Marathon, Halbmarathon oder Staffel: Viele Wege stehen dabei offen, um vom Start auf der Radrennbahn im Andreasried wieder dorthin zurückzukehren. Erlebnis statt Ergebnis.

Informationen unter: www.annakram.de

11. Erfurt-Marathon
Einradfahrer gehören alle Jahre zum Bild des Erfurt-Maratons.© Archiv | Steffen Eß