Im Vorfeld hätte Borntal Erfurt ein 1:1 bei Empor Walschleben wohl liebend gerne unterschrieben. Nach 96 umkämpften Minuten war das Remis aus Sicht der Gäste ärgerlich. „Es ist immer schade, wenn du mit der letzten Aktion das 1:1 kriegst. Aber beim Bier ist das schnell vergessen, wir nehmen den Punkt gerne mit“, meinte Borntals Trainer Sören Freytag, der sich mit seinen Jungs wie auch die Gastgeber das Kaltgetränk am späten Nachmittag schmecken ließ.
Güntsch wendet Niederlage ab
Empor feierte sein 100-jähriges Jubiläum und kam dank des späten Kopfballtores von Florian Güntsch (90.+6) um die Niederlage herum. Ein glücklicher Punkt für den Tabellenreiter, der kurz vor Ablauf der Frist auf einen möglichen Aufstieg in die Thüringenliga verzichtete. „Finanziell wäre das machbar gewesen, aber das letzte Wort hat die Mannschaft, die sich dagegen ausgesprochen hat“, so Walschlebens Coach Steffen Ehrich. Da auch Sondershausen und Wüstheuterode verzichtet haben, bleibt abzuwarten, ob aus der Staffel 2 überhaupt ein Team aufsteigt.
Borntal hingegen gefiel als Aufsteiger mit einer starken Abwehr und erzielte sehenswert die Führung. Ein Konter über die linke Seite fand Kapitän Christopher Bomba, der in die Mitte auf Sanad Juhoush ablegte, der sich die Chance nicht entgehen ließ (66.). Der Angreifer kam aus Suhl nach Erfurt und ist zeitgleich für den Futsalverein Blumenstadt United gemeldet. „Wir haben ihn das erste Mal auf die Zehn gestellt, er hat das richtig gut gemacht“, lobte Freytag.



