22 Thüringer Karateka waren bei den Deutschen Meisterschaften der Masters und U21 in Oberhausen am Start. Für die erste Überraschung des Wochenendes sorgte Stefanie Dahlke vom Chikara-Club Erfurt. In ihrer Kategorie Kata (Ü45) ließ sie alle anderen Athletinnen hinter sich. Nachdem sie 2022 bereits Weltmeisterin im Kobudo (Karate mit Waffen) geworden war, hielt Dahlke am Abend ihre erste Medaille bei einer Deutschen Meisterschaft im Karate in den Händen – und die war gleich aus Gold.

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Kobudō-Weltmeisterin Dahlke: „Karate war für mich nicht spannend genug“
JES! – Jakobs Erfurter Sporttalk
 

Außerdem erkämpfte sich Anke Suckow von Bushido Waltershausen im kleinen Finale im Kumite der Damen (Ü55/+60 kg) die Bronzemedaille.

Obitz schon zum sechsten Mal Deutscher Meister

Die Nachwuchsathleten aus Thüringen legten tags darauf nach. Nachdem Dalia Dawoud (Chikara-Club Erfurt) Anfang des Jahres bereits Deutsche Meisterin in der Leistungsklasse wurde, war sie auch in der U21 im Kumite (+68 kg) nicht zu schlagen. Nach einer viermonatigen Verletzungspause krönte sich auch Florian Obitz (Nippon Gotha) zum bereits sechsten Mal zum Deutschen Meister. Für beide Sportlerinnen war dies eine gelungene Vorbereitung auf die Nachwuchs-Weltmeisterschaft in Bielsko-Biała (Polen) Mitte Oktober. Jonas Müller (Chikara-Club Erfurt) musste sich in der U21 im Kumite (-75 kg) im letzten Kampf um Bronze geschlagen geben und belegte den fünften Platz.

red