Trotz eisiger Temperaturen wird den Spielern der Spielvereinigung Siebleben warm ums Herz. Das Trainerteam um Christian Hatzky bittet zu knackigen Einheiten und zeigt sich kreativ. „Wir versuchen, so viel wie möglich auf dem Platz zu machen“, betont der Coach, der sich über eine sehr gute Trainingsbeteiligung freut. Zwischen 17 und 20 Mann finden sich regelmäßig ein – und seit Neustem auch ein Winterzugang.

Waltershäuser Talent kommt

Mit Lukas Penzoldt hat sich ein 18-jähriges Talent vom FSV Waltershausen angeschlossen. Dieser kennt sich in Siebleben jedoch gut aus. Letztes Jahr lief er mit Gastspielgenehmigung für die Randgothaer im Nachwuchs auf, ist zudem mit der Tochter von Siebleben-Legende Alexander König liiert.

„Lukas wird uns auf der Außenbahn helfen, ist schon so ein kleiner Leon-Göring-Verschnitt (ehemaliger Spieler/d. Red.). Mit ihm werden wir Zug reinkriegen, er hat einen guten Abschluss und wird sich schnell in die Truppe reinfinden“, lobt Hatzky den Neuzugang, der sich in der Liga allerdings gedulden muss, da er aufgrund einer Verfehlung sechs Spiele Sperre bekam. Ein Winter-Wechsel von Theo Thiele (ebenfalls Waltershausen) scheiterte derweil an unterschiedlichen Vorstellungen beider Vereine. Er soll nun im Sommer zur Spielvereinigung kommen.

Auch interessant

Unabhängig davon sieht man auch zwei altbekannte Gesichter wieder. Torwart Jens Schuchardt und Paul Köth arbeiten nach ihren Kreuzbandrissen am Comeback und befinden sich in der Reha-Phase. Sind alle fit, ist der Kader 24 Mann groß. Das eröffnet dem Trainerteam die Qual der Wahl.

Ob das erste Testspiel gegen Mosbach am Sonntag ausgetragen wird, entscheidet sich noch. Bei einer Absage steht für die Siebleber aber ein Trainings-Alternativprogramm parat.