Mit der Staffeleinteilung des Kreisfußballausschuss Mittelthüringen kann auch eine Bilanz gezogen werden. Die Zahl der Fußball-Mannschaften in den drei Fußball-Regionen Weimar/Weimarer Land, Ilm-Kreis und Saalfeld/Rudolstadt, die sich für die Saison 2025/26 für den Punktspielbetrieb angemeldet haben, blieb fast konstant. Obwohl die insgesamt 99 Mannschaften – damit bleibt Mittelthüringen der mitgliederstärkste KFA und auch ein Vorreiter in Thüringen, was die Meldestärke anbetrifft.
335 Junioren-Mannschaften im Spielbetrieb
Der größte Mannschaftsanteil liegt wie bisher bei den Junioren. Neben 27 Mädchen-Teams, gibt es insgesamt 296 A- bis E-Junioren im KFA, acht weniger im Vergleich zum Vorjahr, aber weit mehr als in den Vorjahren 2021 bis 2024. Mit Corona gab es einen Einbruch. 2022 meldeten beispielsweise die da 102 Vereine 37 männliche Junioren-Teams weniger. Das hat sich inzwischen stabilisiert. Heute sind im KFA Mittelthüringen insgesamt 335 Junioren-Mannschaften im Spielbetrieb, nur acht weniger als 2024.

Mehr Spielgemeinschaften im Männerbereich
Einen gegensätzlichen Trend gibt es bei der Zahl der Männermannschaften. 2025 sind es 115, eine Vertretung weniger als zuletzt, jedoch im Vergleich zu den Vorjahren deutlich weniger: 2021 und 2022 gab es noch 122, 2023 119 Mannschaften. Das liegt maßgeblich an einer zunehmenden Zahl an Spielgemeinschaften. Neun der 99 Vereine haben keine eigene Männermannschaft, zwölf Vereine starten mit ihren Männern nur in Spielgemeinschaften. Vier Vereine sind reine Frauenfußballvereine.
Dennoch: Den Luxus, sogar drei Männermannschaften ins Spieljahr zu schicken, leisten sich fünf Vereine. Neben dem VfB Apolda, Einheit Rudolstadt, Empor Weimar und der FC Saalfeld (mit Remschütz), geht das erstmals auch Wachsenburg Haarhausen mit seinen herausgewachsenen A-Junioren in der 2. Kreisklasse an.
Gesamt-Mannschaftsstärke fast konstant
Im Gesamtbestand aller Erwachsenen, Oldie- und Junioren-Mannschaften bedeuten 479 Mannschaften 27 mehr als 2023, aber auch sechs weniger als 2024. Die einstigen Zahlen von 500 Mannschaften zu Gründungszeiten des KFA 2012 bleiben aber weiter illusorisch.
Deube Großliebringen fehlt nur noch ein Frauen-Team
Im Frauen- und Mädchenbereich sind es 38 Mannschaften. Der Ilm-Kreis wird dabei durch den SV Herschdorf gemeinsam mit Germania Ilmenau in der Kreisoberliga starten und den SV Deube Großliebringen ist als reiner Frauen-Fußballverein in allen Klassen, also den B- bis E-Juniorinnen auf Landesebene vertreten, noch nicht bei den Frauen. In der Kreisoberliga starten als Gäste Eintracht Eisenberg und Lauscha/Steinach, was die Zahl auf elf Frauen-Teams in Mittelthüringen stabil hält.
Die Top 6 der stärksten Vereine im Ilm-Kreis
Bei den männlichen Junioren spielt der SV 09 Arnstadt im Ilm-Kreis auch 2025/26 in mit allen Jahrgängen von A bis D-Junioren auf Landesebene, bei den C- bis F-Junioren zusätzlich im Kreis. Mit insgesamt zwölf Mannschaften im Spielbetrieb ist der Verein die Nummer 1 im Ilm-Kreis. Der SV 09 startet wie Wachsenburg Haarhausen eigenständig, Haarhausen, erstmals mit einer dritten Männermannschaft spielend, ist von A- bis F-Junioren in acht Vertretungen auf Kreisebene komplett dabei, hat so elf Mannschaften im Spielbetrieb. Auch der FSV Blau-Weiß Stadtilm hat elf Mannschaften und dabei neun im Juniorenbereich. Der FSV Martinroda stellt acht Teams, die B-Junioren spielen zusammen mit Geratal und Gräfenroda. Vier Mannschaften verlor Germania Ilmenau (jetzt 7 Vertretungen), ist aber nur bei den A-Junioren unbesetzt. Auf die gleiche Zahl kommt der SV 1921 Marlishausen, jeweils mit Elxleben und in der C mit Lok Arnstadt.
VfB Oberweimar bleibt mit seiner Nachwuchs-Offensive unerreicht
Die meisten Mannschaften aller drei Regionen zusammen hat trotz Verlust dreier Mannschaften mit 22 Teams – sechs im weiblichen Bereich – weiter der VfB Oberweimar. Zweiter bleibt der FC Einheit Bad Berka (19, sieben im weiblichen Bereich), vor dem FC Saalfeld (16 Teams), unterstützt von Unterwellenborn und Remschütz. Auf Platz vier ist der SC 03 Weimar mit 15 Mannschaften und dabei im männlichen Juniorenbereich durchweg auf Landesebene vertreten.
Jahrgangstärkste Fußball-Klassen bleiben nach den Männern (115 Teams) die D-Junioren mit 76 Mannschaften, gefolgt von 58 E-Junioren-Vertretungen.


