Das war einmal mehr eine runde Sache. Nicht nur beim Blick auf die Matte, sondern auch bei dem auf die Ergebnislisten. Beim stark besetzten Turnier „German Masters 2026“ in Warnemünde mit insgesamt 239 Teilnehmern zeigte der AC Germania Artern, dass national mit ihm zu rechnen ist. Am Ende durften sich André Günther und Marcus Winter über den Titel des deutschen Vizemeisters der Veteranen freuen. Maximilian Heft sicherte sich zudem die Bronzemedaille.
Auch Mannschaftsringer Omid Sayadi war erfolgreich auf der Matte. Für den KSC Deutsche Eiche Apolda startend, sicherte sich Sayadi (AK 35 bis 40 Jahre, 70 kg) sowohl im Freistil als auch im griechisch-römischen Stil den Titel „German Master“. Im Freistil wurde er zusätzlich als bester Kämpfer ausgezeichnet.
Günther (AK 35 bis 40, griechisch-römisch, 70 kg) gewann mehrere Kämpfe souverän und überzeugte insbesondere mit seiner offensiven Ringweise. Gegen Lukasz Kowalski vom KSV Bavaria Waldaschaff sowie Benjamin Thürke vom SV Warnemünde siegte er jeweils vorzeitig durch technische Überlegenheit. Lediglich gegen seinen Mannschaftskollegen Omid Sayadi musste sich Günther geschlagen geben.

Marcus Winter (bis 78 kg, griechisch-römisch) zeigte ebenfalls starke Leistungen. Mit zwei Schultersiegen gegen Eric Chalupka vom SRV Kahl und Mathias Koch aus Wernigerode kämpfte sich Winter bis in die entscheidende Phase. Dort traf er im Turnierverlauf gleich zweimal auf Zsolt Berki vom SV Cresgen. Während Winter das erste Aufeinandertreffen noch für sich entschied, musste er sich im entscheidenden Finalkampf geschlagen geben.



