Stolze neun Tore waren es, die im Landespokalspiel zwischen Landesklässler FSG Salza und Thüringenligist SV Blau-Weiß Bad Frankenhausen fielen. 7:2 setzte sich der Favorit aus der Kurstadt durch und steht damit in der nächsten Runde, die schon am Montag ausgelost wird.
„Ja, das war ein guter Auftritt meiner Jungs, grundsolide war das. Nach dem Gegentor aber war es so, dass wir da den einen entscheidenden Schritt zu wenig gemacht haben. Da war es wichtig, dass wir als Trainerteam Impulse geben und die Jungs die Spannung hochhalten. Das haben sie auch getan, weshalb die weiteren Tore gefallen sind. Diese Erkenntnis ist sehr wichtig“, war Blau-Weiß-Trainer Marcus Dörfer zufrieden.

Bereits im ersten Durchgang wurde schnell klar, wer eine Liga höher spielt. Den Torreigen eröffnete Lennart Liese nach einer Ecke. Nach einer Viertelstunde war es der junge Mattheo Börsch, der Salzas Schlussmann Jonas Mönnich austanzte und das Tor sprichwörtlich mit links machte.
Kirchner mit dem Anschluss
Nach 20 Minuten aber zeigten sich auch die Hausherren. Der wuchtige Schuss von Paul Kirchner ging aber drüber. Nur zwei Minuten später aber das Tor. Nach einem Fehler von Liese im Spielaufbau war es Kevin Schlesier, der diesen ausnutzte und über das gesamte Spielfeld lief. Sein überlegter Pass zu Kirchner, der keine Probleme beim Einschieben hatte, war das I-Tüpfelchen.
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Die Gäste aber schüttelten sich schnell und machten viel Druck. Ob Jerome Riedel, Börsch oder Justin Helbing – das dritte Tor lag in der Luft. Dieses machte dann mit dem Halbzeitpfiff Helbing auf elegante Art und Weise. Sein Heber ins verwaiste Tor bekam viel Applaus.

„Dieses Tor war der Genickbruch für uns. Der Sieg für Bad Frankenhausen geht am Ende aber völlig in Ordnung. Für uns war es ein Bonusspiel, aus dem wir viel mitnehmen“, war auch Salzas Coach Stev Gösel durchaus zufrieden.

Nach dem Wechsel machte Bad Frankenhausen schnell alles klar. Der wieselflinke Börsch besorgte mit einer Direktabnahme das 4:1 und Tom Sondermann stellte nur drei Minuten später auf 5:1.
Beim 6:1 für die Gäste ballte Lennart Liese entschlossen die Faust. Sein Tor zum halben Dutzend war für ihn selbst eine Erleichterung. Wahrscheinlich ärgerte er sich noch immer über das Gegentor, das auf seine Kappe ging. Der für die Gastgeber nicht zu stellende Erik Schneider bediente ihn mustergültig.

Die Gastgeber aber gaben sich nicht auf und kamen durch Marcus Busch, der in dieser Partie als einziger Torschütze kein ehemaliger Spieler von Wacker Nordhausen war, zu ihrem zweiten Treffer. In der Schlussminute war es Erik Schneider, der sich selbst belohnte und den Endstand herstellte.




