Mit einem zwischenzeitlich kaum für möglich gehaltenen klaren Heimsieg, sind die Regionsoberliga-Handballer des HV Artern in die neue Saison gestartet. Gegen Aufsteiger und Nachbar SG Bleicherode/Sondershausen gab es für die Truppe von Mirko Hasl trotz eines 1:7-Rückstandes ein 29:17.

In Artern ist das Handballspielen in den letzten Jahren ein Auf und Ab. Viele gute Spiele, viele schlechte. Der Kampf um den Klassenerhalt stand auf der Tagesordnung. So auch die Vorbereitung, die, so Hasl, „sehr durchwachsen war, weil ständig mehrere fehlten und wir nicht so trainieren konnten, wie wir es wollten“.

A‑Jugend ein wichtiger Faktor

Das soll sich nun ändern. Wichtig, um den Spielbetrieb aufrechtzuerhalten, war die Einbindung der A‑Jugend. Richard Jäger, Luis Rumpf, Dominic Meister und Fabian Schmidt spielen bereits mit dabei. Ab November kommt Philipp Blobner dazu.

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Mirko Hasl trainiert den HV Artern und will das Team endlich stabilisieren. © Annett Schmieder

„Dazu kommen noch ein paar ältere, ausgediente Spieler, die uns richtig helfen“, erklärt Hasl weiter. Weiterhin haben die Arterner eine zweite Mannschaft ins Leben gerufen, die in der Regionsliga spielt und wo die A-Junioren an den Männerbereich herangeführt werden sollen.

„Unsere Ziele können nicht so anspruchsvoll sein, wir haben ja die letzten zwei Saisons um den Klassenerhalt gekämpft. Dieses Jahr soll das anders werden und wir wollen uns mehr im Mittelfeld stabilisieren: aufgrund der Kaderbreite und der vielen jungen Spieler, die noch wahnsinniges Entwicklungspotenzial haben“, ist Hasl vorsichtig zuversichtlich.

Tempospiel und gute Torhüterleistung

Das Auftaktspiel am Samstag begann bestens für die Gäste. Nach nicht einmal einer Viertelstunde führten sie gar 7:1. Aber mit demselben Lauf egalisierte Artern zum 8:8. Zur Pause stand es in einer torarmen Partie 9:9.

In der zweiten Halbzeit wollte und konnte Artern sein Tempospiel aufziehen. Vor allem da Torwart Florian Schmieder auf Betriebstemperatur war und seine Abwehr sattelfest stand. Beim 25:15 waren es erstmals zehn Tore Unterschied.