Nach dem überraschenden Landespokalsieg gegen Landesklässler FC Erfurt Nord (4:2) kann die SpG Harztor auch an diesem Wochenende wieder für Schlagzeilen sorgen. In der zweiten Runde des Thüringer Pokalwettbewerbes ist am Sonntag, 6. September, um 14 Uhr der gestandene Oberligist FC Einheit Rudolstadt in Niedersachswerfen zu Gast.

„Uns ist schon klar, dass wir der krasse Außenseiter sind. Wir haben uns aber auch mit Rudolstadt beschäftigt. Wir gehen davon aus, dass sie in den ersten Minuten so viel Druck aufbauen werden, um schnell eine Entscheidung herbeizuführen. Nichtsdestotrotz werden wir alles reinhauen und Spaß haben. Das ist das Wichtigste“, sagt Christian Back vom Trainerteam des Kreisoberligisten.

Antrag führt zum Antrag

Die Partie sollte ursprünglich am Samstag stattfinden, aber Back hatte sofort einen Antrag beim Thüringer Fußballverband eingereicht, das Spiel auf Sonntag zu verlegen. Der Grund ist ebenfalls ein Antrag: Sein Sohn wird am Samstag heiraten und da hätte der Trainer das Spiel nicht coachen können.

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Das Trainerteam der SG Harztor: Christian Back (rechts) und Michael Holz © Niclas Albrecht | Niclas Albrecht

Für Back, der zusammen mit Michael Holz die Geschicke des Kreisoberligisten leitet, ist das Spiel eine Besonderheit. „Wenn die Jungs so kämpfen wie gegen Erfurt, dann ist das Ergebnis egal. Dann sind wir zufrieden.“

Neues Spielsystem vonnöten

Für die Gastgeber wird es vor allem spielerisch eine Herausforderung, da das eigene Spielsystem ein völlig anderes ist, ließ Back wissen. Bisher gab es in der Liga zwei Siege und neun geschossene Tore, was auf eine gute Offensive hinweist. „So werden wir aber gegen einen Oberligisten nicht spielen können. Da reiben wir uns auf und werden überrannt. Aber wir haben uns was anderes überlegt“, lässt Christian Back wissen, der auf viele Zuschauer hofft.