Auch wenn die Saison im Thüringer Handball mit dem Beginn des Septembers begonnen hat, sind die Männer des Nordhäuser SV noch voll in der Vorbereitung, da sie erst Ende des Monats ihr erstes Spiel bestreiten.
In die Spielzeit haben wir mal hineingeschaut und uns mit Trainer Pascal Eichentopf ausgetauscht. Eichentopf selbst musste in den vergangenen Wochen so einiges umplanen. Hat er doch am Ende der vergangenen Saison als Trainer in Nordhausen aufgehört und steht nun selbst wieder an der Seitenlinie. „Ein neuer Trainer hat sich zunächst nicht gefunden. Ich kenne die Jungs sehr gut und weiß, was es ihnen bedeutet, Handball zu spielen. Und für mich ist es eine Herzensangelegenheit“, sagte Eichentopf im August selbst dazu.
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Aktuell bereitet sich sein Team auf eine schwierige, gar ungewisse Saison vor. Zweimal Training die Woche, einige Stunden im Fitnessstudio und das ein oder andere ach so geliebte Läufchen stehen auf der Agenda der Landesliga-Handballer.
„Es gehen viele ins Gym. Das ist immer eine hervorragende Zusatzeinheit, die ich allen ans Herz lege. Und das macht auch der überwiegende Teil“, so Eichentopf zufrieden.
Zufrieden ist er auch mit der Physis seiner Jungs. Alle haben ein Fitnesslevel, das sich sehen lassen kann, aber auch in der schweren Saison vonnöten sein wird.
Ich glaube an die Mannschaft
Pascal Eichentopf, Trainer des Handball-Landesligisten Nordhäuser SV
„Ich bin guter Dinge und grundsätzlich ein optimistischer Typ. Ich glaube an die Mannschaft. Dennoch wird es einzig und allein darum gehen, die Klasse zu halten. Da müssen wir uns nichts vormachen“, sagte Eichentopf weiterhin, der exakt die gleiche Mannschaft zur Verfügung hat wie in der vergangenen Saison. Diese beendete der Nordhäuser SV bekanntlich auf dem vorletzten Platz, der eigentlich zum Abstieg geführt hätte.
Zwei Testspiele bisher absolviert, das dritte steht an
Da aber Sömmerda den Aufstieg nicht wahrnahm, war der Platz in der zweithöchsten Liga Thüringens wieder frei für die Rolandstädter.
Vor allem der Start in die Saison kann entscheidend sein: „Es kann schon was gehen. Da ist aber abhängig von vielen Komponenten. Wie ist die Trainingsbeteiligung, wie starten wir, welche mentale Stärke haben alle?“, fragt Eichentopf.

Vor zwei Wochen stand das erste Testspiel auf dem Programm. Gegen die Nachbarn von der SG Bleicherode/Sondershausen gab es zwar einen klaren Sieg, gefallen hat es Eichentopf aber nur bedingt. „Das war nicht gut, will ich aber nicht zu hart bewerten.“
Nur eine Woche später ein anderes Bild. Beim Oberligisten USV Halle II zeigte sich der NSV deutlich verbessert und gestaltete die Partie ausgeglichen. Am kommenden Dienstag geht es weiter mit dem Testen, dann geht es nach Sondershausen zur SG.




