Christopher Grotheer ist Sportler durch und durch. Als es ernst wurde am größten Hexenbesen der Welt und der erste Wertungslauf der Speed-Rutschmeisterschaften anstand, suchte der Olympiasieger im Skeleton (2022 in Peking) nach der optimalen Matte. Ein prüfender Blick hier, ein Fühltest dort. „Ich weiß nicht so recht. Eine wirkliche Taktik gibt es wohl nicht. Aber ich denke, dass eine glatte Matte vielleicht einen Tick schneller sein wird“, schmunzelte der sympathische 34‑Jährige aus Wernigerode.

Rutschwettkampf am Hexenbesen mit Olympiasieger Christopher Grotheer

Rutschen am Hexenbesen
Bei der 1. Speedrutschmeisterschaft musste sich Skeleton-Olympiasieger Christopher Grotheer geschlagen geben. © Sebastian Fernschild | Sebastian Fernschild
Rutschen am Hexenbesen
Bei der 1. Speedrutschmeisterschaft musste sich Skeleton-Olympiasieger Christopher Grotheer geschlagen geben. © Sebastian Fernschild | Sebastian Fernschild
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Bei der 1. Speedrutschmeisterschaft musste sich Skeleton-Olympiasieger Christopher Grotheer geschlagen geben. © Sebastian Fernschild | Sebastian Fernschild
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Bei der 1. Speedrutschmeisterschaft musste sich Skeleton-Olympiasieger Christopher Grotheer geschlagen geben. © Sebastian Fernschild | Sebastian Fernschild
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Bei der 1. Speedrutschmeisterschaft musste sich Skeleton-Olympiasieger Christopher Grotheer geschlagen geben. © Sebastian Fernschild | Sebastian Fernschild
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Bei der 1. Speedrutschmeisterschaft musste sich Skeleton-Olympiasieger Christopher Grotheer geschlagen geben. © Sebastian Fernschild | Sebastian Fernschild
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Bei der 1. Speedrutschmeisterschaft musste sich Skeleton-Olympiasieger Christopher Grotheer geschlagen geben. © Sebastian Fernschild | Sebastian Fernschild
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Bei der 1. Speedrutschmeisterschaft musste sich Skeleton-Olympiasieger Christopher Grotheer geschlagen geben. © Sebastian Fernschild | Sebastian Fernschild
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Bei der 1. Speedrutschmeisterschaft musste sich Skeleton-Olympiasieger Christopher Grotheer geschlagen geben. © Sebastian Fernschild | Sebastian Fernschild
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Bei der 1. Speedrutschmeisterschaft musste sich Skeleton-Olympiasieger Christopher Grotheer geschlagen geben. © Sebastian Fernschild | Sebastian Fernschild
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Bei der 1. Speedrutschmeisterschaft musste sich Skeleton-Olympiasieger Christopher Grotheer geschlagen geben. © Sebastian Fernschild | Sebastian Fernschild
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Bei der 1. Speedrutschmeisterschaft musste sich Skeleton-Olympiasieger Christopher Grotheer geschlagen geben. © Sebastian Fernschild | Sebastian Fernschild
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Bei der 1. Speedrutschmeisterschaft musste sich Skeleton-Olympiasieger Christopher Grotheer geschlagen geben. © Sebastian Fernschild | Sebastian Fernschild
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Bei der 1. Speedrutschmeisterschaft musste sich Skeleton-Olympiasieger Christopher Grotheer geschlagen geben. © Sebastian Fernschild | Sebastian Fernschild
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Bei der 1. Speedrutschmeisterschaft musste sich Skeleton-Olympiasieger Christopher Grotheer geschlagen geben. © Sebastian Fernschild | Sebastian Fernschild
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Bei der 1. Speedrutschmeisterschaft musste sich Skeleton-Olympiasieger Christopher Grotheer geschlagen geben. © Sebastian Fernschild | Sebastian Fernschild
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Bei der 1. Speedrutschmeisterschaft musste sich Skeleton-Olympiasieger Christopher Grotheer geschlagen geben. © Sebastian Fernschild | Sebastian Fernschild
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Bei der 1. Speedrutschmeisterschaft musste sich Skeleton-Olympiasieger Christopher Grotheer geschlagen geben. © Sebastian Fernschild | Sebastian Fernschild
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Bei der 1. Speedrutschmeisterschaft musste sich Skeleton-Olympiasieger Christopher Grotheer geschlagen geben. © Sebastian Fernschild | Sebastian Fernschild
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Bei der 1. Speedrutschmeisterschaft musste sich Skeleton-Olympiasieger Christopher Grotheer geschlagen geben. © Sebastian Fernschild | Sebastian Fernschild
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Bei der 1. Speedrutschmeisterschaft musste sich Skeleton-Olympiasieger Christopher Grotheer geschlagen geben. © Sebastian Fernschild | Sebastian Fernschild
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Bei der 1. Speedrutschmeisterschaft musste sich Skeleton-Olympiasieger Christopher Grotheer geschlagen geben. © Sebastian Fernschild | Sebastian Fernschild
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Bei der 1. Speedrutschmeisterschaft musste sich Skeleton-Olympiasieger Christopher Grotheer geschlagen geben. © Sebastian Fernschild | Sebastian Fernschild
Rutschen am Hexenbesen
Bei der 1. Speedrutschmeisterschaft musste sich Skeleton-Olympiasieger Christopher Grotheer geschlagen geben. © Sebastian Fernschild | Sebastian Fernschild
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Bei der 1. Speedrutschmeisterschaft musste sich Skeleton-Olympiasieger Christopher Grotheer geschlagen geben. © Sebastian Fernschild | Sebastian Fernschild

Am Ende war die Wahl der Matte vielleicht doch nicht die richtige. Bei der nicht ganz so ernst gemeinten Sportveranstaltung im Harz nahe Nordhausen wurde Grotheer Dritter. Die 100 Meter lange Rutsche bewältigte er in 14,67 Sekunden.

Landrat holt sich Platz zwei

Gewonnen hat überraschend Wildcardgewinner Steffen Wolter aus Haferungen in rekordverdächtiger Bestzeit von 12,54 Sekunden. Mit der zweitbesten Zeit kam, ebenfalls überraschend, Landrat Matthias Jendricke aus der Röhre. Seine 12,71 Sekunden katapultierten ihn sogar über die Auslauf‑, in diesem Falle Ausrutschstrecke hinweg. Im wahrsten Sinne über das Ziel hinaus.

Rutschen am Hexenbesen
Sieger Steffen Wolter (mit Matte) nimmt die Glückwünsche von Landrat Matthias Jendricke entgegen. © Sebastian Fernschild

„Wer hätte das gedacht? Ich auf jeden Fall nicht. Aber Körperspannung ist alles, das hat mir geholfen“, sagte Sieger Wolter, der in Nordhausen über 20 Jahre im Kampfsport tätig war und am Dienstag mal früher Feierabend gemacht hat, um „hierherzukommen und das Ding zu gewinnen“.

Mit dem Helm angeeckt

Für Grotheer war es durchaus ungewohnt, sich mit den Füßen zuerst in die Tiefe zu stürzen. Beim Skeleton geht es für gewöhnlich mit dem Kopf zuerst auf die Reise. So kam es, dass er bei seinem ersten Versuch in der Röhre beim Start gar mit seinem Helm den oberen Rand touchierte.

Rutschen am Hexenbesen
Skeleton-Olympiasieger Christopher Grotheer ließ sich noch Tipps von der Hexwelt-Hexe geben. © Sebastian Fernschild

„Natürlich hätte ich hier gern gewonnen. Es hat sehr viel Spaß gemacht, ich komme gern wieder und versuche dann schneller zu sein“, so der Olympiasieger von 2022, der seine Medaille dabei hatte, sodass alle Anwesenden sie begutachteten.

Gibt es ein Comeback im Eiskanal?

Grotheer gab dabei in 45 Metern Höhe gar Raum für Spekulationen. Nach seinem Rücktritt nach den Olympischen Winterspielen im Februar dieses Jahres, bei denen er zwei Bronzemedaillen holte (Mixed und Einzel), konnte er nun ein mögliches Comeback nicht gänzlich ausschließen. „Ich weiß nicht, wie es mir geht, wenn ich auf der Couch liege und Wintersport im Fernsehen verfolge. Momentan möchte ich es ausschließen, aber dann könnte es schon kribbeln. An sich war mein Rücktritt körperlicher Natur. Zwei Verletzungen haben mich zurückgeworfen. In Cortina habe ich dann das Optimum rausgeholt. Wer weiß aber, wofür genau das so in der Form gut ist“, verriet der Polizist.

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Bei den Frauen holte sich Katrin Materlik von den Südharzwerken in 14,95 Sekunden den Sieg. Sie schnappte ihn der Radiomoderatorin Elena Rinas weg. Die Hex-Darstellerin Anett Wernicke in ihrem typischen Kostüm schob sich noch vor Leichtathletin Jana Zöller von der EVN.

Für das Sportallround-Talent Thomas Riemekasten, das direkt danach wegmusste, um bei Wacker Nordhausen pünktlich auf dem Fußballplatz zu stehen und zu trainieren, wurde es Rang fünf. „Wahrscheinlich hat ein Ball gefehlt, völlig egal welcher“, lachte der Fußballer, Handballer, Volleyballer und Basketballer. Allrounder eben.

Ob es eine Fortsetzung und damit eine Titelverteidigung für Wolter geben wird, konnte – auch wenn es sich alle gewünscht haben – noch keiner bestätigen.