Mit einem respektablen, vierten Tabellenplatz beenden die Kegler des SV Wernburg ihre Saison in der 2. Bundesliga Mitte. Nach 18 Spieltagen waren nur der SC Luhe-Wildenau, SC Regensburg und SKC Nibelungen Lorsch besser.
Bei letzterem Team mussten die Ostthüringer vergangenen Samstag am finalen Spieltag antreten. Ohne ihren schnittbesten Spieler Paul Sommer verlor der SV Wernburg mit 1:7 (3645:3678-Gesamtholz). Den Ehrenpunkt holte Christian Zeh im mittleren Paar dank persönlicher Auswärtsbestleistung von 678 Holz. Die Enttäuschung über die Niederlage hielt sich bei Kapitän Manuel Hopfe, der selbst auf 603 Holz kam, allerdings in Grenzen:

„Wir hätten nur mit einem 8:0-Sieg noch an Lorsch vorbei auf Platz drei klettern können. Taktisch hatten wir deshalb auf viele enge Duelle gesetzt, um das Unmögliche zu schaffen. Aber die Heimstärke und der sehr gute Rückrundenlauf des Gegners ließen dies nicht zu. Es war dennoch eine super Vorstellung der Jungs und ein würdiger Abschied für Dani.“
Daniel Zeh wechselt nach Ohrdruf
Gemeint ist damit der viele Jahre für Wernburg kegelnde Daniel Zeh, der als Lehrer und junger Familienvater aufgrund der Distanz seines Wohnsitzes Mihla die schwere Entscheidung fällte, sich ab sofort dem Kegel-Team aus Ohrdruf anzuschließen.

Einen echten Grund zur Freude hatte der SV Wernburg dann aber doch noch. Mit den Senioren, der Frauenmannschaft und einer weiteren Herren-Mannschaft holten gleich drei Vertretungen des SVW den hiesigen Kreispokal.
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