Der Thüringer Freestyle-Motocrosser und Weltmeister Luc Ackermann aus Niederdorla (Unstrut-Hainich-Kreis) hat ein weiteres atemberaubendes Trickfeuerwerk abgeliefert: Bei der Premiere der „Night of the Jumps“ in Leipzig gewann Ackermann den dritten Wettbewerb der diesjährigen World Tour und steigerte die Spannung für die vierte Runde am 17. Oktober in Nürnberg.

Mit dem zweiten Sieg hintereinander hat Ackermann im World-Tour-Ranking auf den führenden Spanier Marc Pinyol weiter Boden gutgemacht. Der Thüringer liegt mit nun 48 Zählern und sechs Punkten Rückstand auf Rang zwei, knapp vor Davide Rossi aus Italien (46). Damit Ackermann seinen Titel verteidigen kann, muss er alle restlichen Wettbewerbe gewinnen.

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In Leipzig musste sich der Mann aus dem Unstrut-Hainich-Kreis ebenso wie Pinyol in der zweiten Qualifikationsgruppe gegen Ackermanns Bruder Hannes sowie den Südafrikaner Dallan Goldman behaupten.

Und Luc Ackermann lieferte ab: Den Fans stockte bei Kunststücken wie dem „Tsunami-Flip“, einem Rückwärtssalto, bei dem er sich gleichzeitig in der Luft mit ausgestreckten Beinen an den Lenker seines Sportgeräts hängt, einem Frontflip oder einem Double-Backflip der Atem. Seine beeindruckende Vorstellung brachte Ackermann 77,50 Punkte und die Poleposition für das Finale ein.

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Und dieses sollte in Sachen Spektakel noch einmal eine Steigerung bringen. Seine Kontrahenten legten ordentlich vor, packten ihr gesamtes Repertoire aus. Doch das sollte gegen Ackermann nicht reichen. Denn der Thüringer steigerte das Niveau noch einmal.

Mit 91,5 Punkten flog Ackermann zum Tagessieg. Er setzte sich vor dem zweitplatzierten Marc Pinyol (Spanien), der auf 86 Punkte kam, sowie dem Italiener Rossi (84,5 Punkte) durch. Und setzte seine Aufholjagd auf Rang eins in der Gesamtwertung damit eindrucksvoll fort.