Jetzt herrscht Klarheit: Nach dem aufgrund eines tätlichen Angriffs auf einen Linienrichter komplett abgesagten Spieltag am vergangenen Wochenende hat der Kreisfußballausschuss Westthüringen den weiteren Ablauf der Saison festgelegt und die noch ausstehenden Spieltage neu terminiert.

Nach Eklat: Saison in den Männer-Spielklassen wird verlängert

Auf eine Ansetzung über Pfingsten verzichtete der KFA bewusst, da viele Spieler und Trainer die freien Feiertage bereits anderweitig verplant haben. Stattdessen wird die Saison verlängert: Der ausgefallene Spieltag wird in der Kreisoberliga und in beiden Kreisligen am 13. und 14. Juni nachgeholt. Das ursprünglich für dieses Wochenende vorgesehene Saisonfinale verschiebt sich entsprechend nach hinten. Der letzte Spieltag in der Kreisoberliga (30. Spieltag) sowie in den Kreisligen (26. Spieltag) wird nun am 20. beziehungsweise 21. Juni ausgetragen.

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In der Kreisliga (im Bild Stockhausen gegen Eintracht Eisenach) endet die Saison jetzt erst am 21. Juni. © Mike El Antaki

Viel spricht dafür, dass der Meister in der Kreisoberliga schon vorher feststeht. Zu souverän steuert der Mosbacher SV dem Titel entgegen. Bei zehn Punkten Vorsprung fehlt nur noch wenig zum größten Erfolg der Vereinsgeschichte. Zwei Siege würden reichen, um unabhängig von den Ergebnissen der Konkurrenz alles klarzumachen. Bereits am Doppelspieltag Ende Mai könnten die Sektkorken knallen: Am 29. Mai steigt in Mosbach das Derby gegen die SG Ruhla, am 31. Mai folgt die Partie in Hötzelsroda. Sollte Verfolger Vacha im Freitagsspiel gegen Marksuhl leer ausgehen, könnte der MSV sogar schon zeitgleich gegen den Ortsnachbarn alles entscheiden.

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Wacker III und Ifta II schon aufgestiegen

Keinen Rechenschieber mehr brauchen die SG FSV Wacker Gotha III und die SG Ifta II, die in ihren Kreisklassen-Staffeln bereits als Aufsteiger feststehen. Auch in der Kreisklasse wurde der Spielplan angepasst: Der ursprünglich für den 31. Mai angesetzte letzte Spieltag wurde auf den 7. Juni verschoben, sodass am 31. Mai die ausgefallenen Begegnungen nachgeholt werden können. Der KFA räumt den Vereinen zudem Flexibilität ein: Einvernehmliche Vorverlegungen bleiben – mit Ausnahme des letzten Spieltages – weiterhin kostenfrei möglich.