Bereits zum dritten Mal in Folge verwandeln die Rettungsschwimmer aus ganz Deutschland das Stadionbad in Hannover in den Schauplatz des größten Wasserrettungssportwettkampfs. Dazu erwartete die DLRG rund 1200 Teilnehmer aus ihren 18 Landesverbänden und 118 Ortsgruppen. Diese kämpften in fünf Altersklassen um die Meistertitel in Einzel- und Staffelwettbewerben.
41 Rettungssportler der DLRG Weimar nahmen an der 51. Deutschen Mehrkampf-Meisterschaft teil. Bereits die Einzelwettbewerbe waren sehr emotional. Die jüngsten Starter in der AK 12 männlich lieferten sich einen harten internen Kampf. Timo Lange und Johann Hopf pushten sich in jeder Disziplin und verbesserten sich beide um über 200 Punkte deutlich. Lange landete auf einem starken achten Platz, Hopf auf Rang zwölf. Auch Theo Hetzer (AK 13/14 männlich) kämpfte sich mit Platz neun unter die besten zehn Athleten. Alessandra Keck (AK 15/16 weiblich, Platz 29), Pit Hetzer (AK 15/16 männlich, Platz 25), Ella Tatarin (AK 17/18 weiblich, Platz 25) Bennet Groppel (AK 17/18 männlich, Platz 20) und Paul Dorn (AK Offen männlich, Platz 26) verbesserten sich teilweise deutlich gegenüber den Meldezeiten. Alle Einzelstarter fieberten lautstark mit jedem einzelnen mit und feierten die jungen Starter für Ihre Platzierungen.

Die Mannschaftswettkämpfe mit neun Weimarer Staffeln fanden am Samstag statt. Für einen Paukenschlag sorgten hier die Jungen der AK 12 männlich und ihrer Steigerung um 400 Punkte. Auf vier Strecken zeigten Benjamin Ehrhardt, Hugo Hein, Paul Schiller, Johann Hopf und Timo Lange, dass sie ein eingeschworenes Team sind. In engen Rennen behaupteten sie sich von Beginn an unter den Erstplatzierten und konnten ihre Emotionen im Zaum halten und optimal ins Wasser bringen. Der Lohn: Deutscher Vize-Meister mit 3445,67 Punkten. Doch damit nicht genug. Die AK 13/14 männlich, angespornt durch den Erfolg der Jüngsten, steigerte sich in Hannover um 300 auf 3554,09 Punkte. Theo Hetzer, Valentin Kleine, Farell Fries und Theo Ley belohnten sich mit einem verdienten Bronzerang.
Die AK 17/18 männlich erkämpfte sich fehlerfrei einen überraschenden achten Platz. Mit Bennet Groppel, Finn Hagen, Johan Frenzel und Henry Staudt überzeugte das Team mit starken Leistungen auf den Flossenstrecken und optimalen Staffelwechseln. Die AK 13/14 weiblich (Platz elf) und die AK 15/16 weiblich (Platz zwölf) bestätigten mit ihren Platzierungen die Leistungssteigerungen der gesamten Mannschaft. In einem enorm starken Starterfeld belegten zudem die AK 15/16 männlich (Platz 20), AK 17/18 weiblich (Platz 18), AK Offen weiblich (Platz 18) und die AK Offen männlich (Platz 19) Plätze unter den besten 20 Teams in Deutschland. Die komplette Weimarer Mannschaft mit Trainern und Betreuern feierte die Medaillen und den starken zwölften Platz in der Clubwertung ausgelassen auf der Abschlussparty.


