Beim Auftakt der diesjährigen ADAC MX Masters Meisterschaft in Fürstlich Drehna erwischte Tim Koch, Team VisuAlz Production, ein rabenschwarzes Wochenende. In allen drei Rennen verliefen sich seine Ambitionen auf Punkte buchstäblich im brandenburgischen Sand.

Hoch motiviert und gut vorbereitet ging der Wormstedter auf der feinsandigen Strecke in Fürstlich Drehna an den Start. Durch das veränderte Streckenlayout, in diesem Jahr wurde die Fahrtrichtung verändert, machte es das Fahren noch anspruchsvoller. Als weitere Änderung wird ab dieser Saison auf Metallgittern gestartet, so wie es bei der Weltmeisterschaft schon lange praktiziert wird. Dadurch herrschen für alle Fahrer die gleichen Bedingungen beim Start.

Schlechter Start gefolgt von technischen Schwierigkeiten

Bei Sonnenschein, aber einem kühlen Wind, konnte sich Tim Koch in der Qualifikation im Feld der über fünfzig Teilnehmer mit dem 14. Platz in seiner Gruppe den direkten Einzug in die Hauptrennen sichern. Nach einem schlechten Start in das erste Rennen, brauchte der Husqvarna-Fahrer einige Runden, um sich in die Punkteränge zu fahren. Ab der Rennmitte verlor er wieder einige Positionen und erreichte als 22. das Ziel. „Außer dass es grundsätzlich nicht rund lief, hat zur Halbzeit der Dämpfer nicht mehr richtig funktioniert. Da musste ich höllisch aufpassen, damit ich nicht herunterfalle“, erklärte Koch.

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Am Sonntag zeigte das Thermometer 17 Grad, als bei perfektem Rennwetter, vor vollen Zuschauerrängen nach der Mittagspause das zweite Rennen gestartet wurde. Tim Koch erwischte den Start erneut nicht zufriedenstellend. Durch gestürzte Fahrer wurde er in der ersten Kurve eingebremst und fuhr fast am Ende des Feldes. Nach siebzehn Runden kam er auf Platz 29 und war damit der letzte nicht überrundete Fahrer. Auch im dritten Rennen ging nichts zusammen. Nach schlechtem Start kam nie das richtige Feeling für die Strecke auf, was sich im Ergebnis widerspiegelte. Als 25. musste er diesmal eine Überrundung durch die Spitzengruppe hinnehmen.

Koch fehlte das Gefühl und der Rhythmus auf dem Motorrad

Für ihn, der sonst in dieser Klasse in den Top Ten mitfährt, eine ungewohnte Erfahrung. Heute sah es eher aus, als ob ein Kreisklasse-Spieler in der Bundesliga aushilft. Ohne Punkte musste er die Heimreise antreten und zeigte sich enttäuscht: „Das war so nicht geplant. Ich habe mich nicht wohlgefühlt auf dem Motorrad, hatte vom Start weg mit der Strecke zu tun und kam nie richtig in einen guten Rhythmus. Es ging einfach gar nichts. Dass es so ein Ergebnis wird, hätte ich nie gedacht. Da kann man nur sagen: Dreimal ungenügend, sechs, setzen“.