Selbst Hans-Georg Timmler war begeistert. „Ich habe soeben erfolgreich den ersten Orientierungslauf meines Lebens absolviert“, strahlte der 70-Jährige, „und es hat richtig Spaß gemacht.“ Der Vorsitzende des HSV Weimar begann sogleich mit anderen Teilnehmern über der Laufkarte zu fachsimpeln, wenig später dann schüttelte er am Organisationsstand den Machern die Hände. „Das heute“, sagte Timmler, „war ein richtig gelungenes Event.“
Besonderer Tag für den Orientierungslauf
In der Tat - dieser Tag bedeutete für den Orientierungslauf in Weimar und Thüringen etwas ganz besonderes. Schon bei der Thüringen-Meisterschaft am Morgen über die Mitteldistanz gingen knapp einhundert aktive Läufer und Läuferinnen im Webicht-Gelände an den Start, alles funktionierte bei der Veranstaltungspremiere der neuen Orientierungslauf-Abteilung des HSV Weimar reibungslos. Auch die sechs angetretenen Nachwuchsathleten des HSV gingen zwischen allen fleißigen Helfereinsätzen vormittags schnell mit an den Start und holten dabei sogar zwei Goldmedaillen.
Zwei goldene Medaillen für HSV-Akteure
Emma Kattwinkel siegte in der D14, Caroline Eckart in der D18. Zwei Silbermedaillen – Konrad Müller in der H10 und Lotte Hölzer in der D12 – sowie zwei Bronzemedaillen – Henriette Eckart in der D14 und Anton Kattwinkel in der H14 – ergänzten das glänzende Resultat der Sechs.
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Nach dem Ende der Meisterschaft und einer „Umbaupause“ im Wald stieg dann am Nachmiitag mit dem stadtoffenen Orientierungslauf-Fest und Breitensport-Event „Orientierungslauf für Alle“ der Tages-Höhepunkt. Schon vor Beginn sammelten sich die ersten Interessierten und ließen sich von den Orientierungslauf-Profis an den eigens erstellten Info-Plakaten die spannende Sportart erklären und auf ihren ersten eigenen Wettkampf einstimmen.
Über 100 Interessenten bei Natursportart
Am Ende kamen über 100 Interessierte, um sich in der Natursportart einmal selbst auszuprobieren. Ganze Familien, Einzelstarter, Teams, Sportgruppen, Jung und Alt, ließen sich auf das Abenteuer ein und konnten auf drei verschiedenen Strecken ihren allerersten Orientierungslauf selbst erleben und genießen. Die Nachwuchs-Basketballer von Culture City Weimar nutzten das Event zu einer Team-Challenge und kämpften sich in Zweierteams durch das Webicht.
Diese große Resonanz und das positive Feedback haben uns für all die Vorbereitungs-Mühen der letzten Wochen belohnt.
Marcel Pflock, Abteilungsleiter beim HSV Weimar
Was fast allen Teilnehmenden am Ende im Gesicht abzulesen war: Die neue Erfahrung hatte für reichlich Bewegungsfreude, Gehirnjogging mit Karte und Kompass und jede Menge Spaß in der Natur gesorgt. „Diese große Resonanz und das positive Feedback haben uns für all die Vorbereitungs-Mühen der letzten Wochen belohnt“, freute sich Marcel Pflock, Abteilungsleiter Orientierungslauf beim HSV Weimar. „Und natürlich hoffen wir, dass der eine oder die andere vielleicht auch Lust auf ein regelmäßiges Training bekommen hat.“
Sehr früh über engagierte Leute
Beim nächsten regulären Trainingstermin erfüllte sich dieser Wunsch bereits: Die ersten sechs neuen Interessenten, die ein paar Tage zuvor erstmalig Orientierungslauf-Luft geschnuppert hatten, wollen nun regelmäßig mitmachen. Das wünscht sich auch Hans-Georg Timmler: „Wir sind froh, diese neue Sportart mit solch engagierten Leuten jetzt bei uns im HSV Weimar zu haben. Und auch solch ein schönes Event“, sagt Timmler lachend. „Nächstes Jahr gerne wieder.“



