Während man tags zuvor im Weimarer Schwanseebad beim Kulturstadt-Triathlon noch erfolglos irgendwo nach Abkühlung suchte, ging am Montag stets der Blick auf den Regenradar. „Ein bisschen Regen ist kein Problem. Nur ein Gewitter könnte sogar für einen Abbruch sorgen“, sagte Christian Bachmann.
Der Organisator der Fun & Move Challenge, einem der größten Schülertriathlons Thüringens, sowie sein Helferteam und die Kinder hatten aber Glück. Bis auf einen Schauer kurz vor dem Start um 9 Uhr und am Nachmittag blieb die Veranstaltung trocken und ging reibungslos über die Bühne.

Zabel-Gymnasium Gera fährt zum Bundesfinale
Dass es diesmal weniger Kinder waren, war keine gefühlte Wahrheit beim Blick auf die Starterfelder. „Die Grundschulen aus Berlstedt und Mellingen hatten abgesagt. Das ist natürlich nicht so schön. Die T-Shirts zum Beispiel, die jedes Kind bekommt, wurden im Vorfeld schon gekauft“, erklärte Bachmann. Der Modus habe den Schulen offenbar aus organisatorischen Gründen nicht ganz gepasst, sagte er. Zwischen den Starts der dritten und vierten Klassen gab es eine längere Pause.
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Wie jedes Jahr ermittelten die weiterführenden Schulen den Triathlon-Landesmeister im Wettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“. Alle Jahrgänge von 2011 bis 2016 durften hier starten. Den Sieg sicherte sich diesmal das Zabel-Gymnasium aus Gera, welches den Triumph anscheinend gar nicht so richtig realisierte. Immerhin geht es damit zum Bundesfinale. „Dort hängen die Trauben erfahrungsgemäß aber immer sehr hoch“, sagte Christian Bachmann. Die Geraer hätten die ausgeglichenste Mannschaft gehabt, bestückt mit einigen Athleten vom TSV Gera-Zwötzen. Der zählt in Thüringen zu den Vereinen mit einer starken Nachwuchsarbeit. In den vergangenen Jahren war der Titel stets deutlich an die Weimarer Schulen gegangen.

Und Christian Bachmann konnte sich dabei ein weiteres Mal auf sein Team verlassen. Die Lehrer-Staffel, traditionell der Abschluss des Tages, war gerade vorbei, da kam ein größerer Schauer. „Einige haben trotzdem schon im Regen abgebaut. Ich glaube, sie waren über die Abkühlung ganz froh. Nach dem Schauer konnten wir dann noch die Siegerehrungen durchziehen. Wir sind also mit einem blauen Auge davongekommen. Noch in der Nacht hatte ich schon Angst, dass es gewittern könnte“, erklärte Christian Bachmann.

Seine Dankesworte gingen dabei nicht nur an die vielen Helfer des HSV Weimar, sondern auch an die Stadt Weimar. Christina Haensel vom Sportamt Weimar war wieder mit ihrer Abteilung dabei. Oberbürgermeister Peter Kleine ließ es sich zudem nicht nehmen, erneut die Rennen zu starten.
Trophäen für drei Schulen aus dem Weimarer Land
Christian Bachmann würde sich vor allem ab Klassenstufe fünf noch etwas mehr Teilnehmende wünschen. „Wenn das Schiller-Gymnasium am Ende lediglich sechs Athleten entsendet, ist das schon schade“, sagte Bachmann. Kurios: Gerade das Schiller ist Luftlinie nur ein paar hundert Meter vom Schwanseebad entfernt.
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Bei der Siegerehrung wurden auch wieder die drei besten Schulen ermittelt. Die von FUNKE Medien Thüringen gesponserten Trophäen sicherten sich die Pestalozzi-Grundschule, die Staatliche Regelschule „Am Lindenkreis“ Buttelstedt und das Lyonel-Feininger-Gymnasium Berlstedt/Mellingen.




