Ein perfektes Wochenende erlebten die Nachwuchsteams des ThSV Eisenach auf mitteldeutscher Ebene. A-, B- und C-Jugend feierten Siege.

Die A-Jugend setzte sich im MHV-Pokal beim Dessau-Roßlauer HV mit 24:17 (13:5) durch. Ausschlaggebend war vor allem die starke Abwehr, während im Angriff zahlreiche Chancen ungenutzt blieben. „Eine starke Abwehrleistung, aber eine miserable Chancenverwertung“, bilanzierte ThSV-Coach Mark Dragunski. Der Sieg war dennoch nie ernsthaft gefährdet. Nach dem 4:3 (10.) zogen die Eisenacher bis zur 12:4-Führung (27.) davon. Auch nach der Pause blieb die Defensive aufmerksam, während im Angriff weiter reihenweise beste Möglichkeiten vergeben wurden. Santiago Rack war mit sechs Treffern erfolgreichster ThSV-Werfer. Bemerkenswert: Einige Talente des jüngeren Jahrgangs hatten bereits am Vorabend für die zweite Mannschaft im Oberliga-Derby bei der HSG Werratal gespielt.

Den Grundstein vor der Pause gelegt

Deutlicher fiel der Erfolg der B-Jugend mit dem 37:23 (16:5) gegen den HC Elbflorenz. Nach dem 2:2 (9.) legten die Eisenacher einen Zwischenspurt hin und führten zur Pause bereits mit elf Toren. Grundlage war eine kompakte Abwehr, die das Angriffsspiel der Dresdner weitgehend lahmlegte. Nach dem Seitenwechsel ließ die Konzentration allerdings nach: Der HC Elbflorenz erzielte 18 Treffer. „Wir müssen es lernen, auch bei einem satten Vorsprung, Fokus und Konzentration hochzuhalten“, forderte Trainer Ronny Oelschläger. Positiv: Alle Feldspieler trugen sich in die Torschützenliste ein. Theo Deckert war mit sieben Toren erfolgreichster Werfer.

Handball
Trainer Lars Halfmann sah einen starken Auftritt seiner C-Jugend.© El Antaki

Für das Ausrufezeichen sorgte die C-Jugend im MHV-Pokal. Gegen den SC Magdeburg gewann die Mannschaft von Lars Halfmann 37:34 (19:16). Besonders stark präsentierte sich Julian Blümel mit 15 Treffern. Die Eisenacher fanden gute Lösungen gegen die 5:1-Abwehr der Gäste und erarbeiteten sich durch eine engagierte Defensivleistung immer wieder Ballgewinne. Aus einem 13:15-Rückstand (20.) machten sie bis zur Pause eine 19:16‑Führung. Nach dem Seitenwechsel setzte sich der ThSV auf 22:16 ab und hielt den jüngeren Magdeburger Jahrgang anschließend auf Abstand. „Wir haben den Ball gut weiter transportiert“, lobte Halfmann seine Schützlinge. Vor allem freute es ihn, dass die Mannschaft die im Training erarbeiteten Inhalte auch im Spiel umsetzte.

lk