Erfurt. Im August 2023 waren fast alle Produkte des täglichen Bedarfs teurer als ein Jahr zuvor.

Die Verbraucherpreise in Thüringen sind im August wieder leicht gestiegen. Die Teuerungsrate lag bei 6,5 Prozent nach 6,4 Prozent im Juli, wie das Statistische Landesamt mitteilte. Grund sei vor allem eine Verteuerung von Heizöl und Kraftstoffen. Aber auch Strom, Gas und Fernwärme stiegen im Preis.

Nahezu alle Produkte des täglichen Bedarfs, die die Testkäufer des Landesamtes regelmäßig kontrollieren, wiesen höhere Preise auf als vor einem Jahr. Einen deutlichen Preisanstieg registrierten sie bei Strom mit einem Plus von 27,6 Prozent im Vergleich zu August 2022, bei Gas einschließlich Betriebskosten von 14,9 Prozent und bei Fernwärme von 7,4 Prozent.

'Thüringen - Der Tag' - Post von Jan Hollitzer

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An den Tankstellen mussten Autofahrer im Schnitt 3,7 Prozent mehr bezahlen als vor einem Jahr und auch mehr als im Juli. Bei den Energieträgern scherte einzig Heizöl aus – dessen Preis lag trotz im August anziehender Preise 15,4 Prozent unter dem Vorjahresniveau.

Lebensmittel und alkoholische Getränke verteuerten sich im Jahresvergleich um 9,8 Prozent. Gaststätten- und Hotelbesuche waren im Schnitt 7,5 Prozent teurer als vor einem Jahr.

Von Juli zu August wurden einige Waren günstiger: Die Preise für Gemüse sanken im Monatsvergleich im Schnitt um 3,1 Prozent, für Fisch, Fischwaren und Meeresfrüchte um 1,6 Prozent sowie für Kaffee, Tee und Kakao um 1,4 Prozent.