Die Bundesregierung sieht die deutsche Luft- und Raumfahrtindustrie als strategisches Forschungsfeld der Hochtechnologie. „Hier entstehen viele Innovationen, die wir aus unserem Alltag nicht mehr wegdenken können und die gleichzeitig essenziell für Wettbewerbsfähigkeit und Wirtschaftswachstum sind“, sagte Bundesforschungsministerin Dorothee Bär (CSU) in einem Grußwort an den Tag der Deutschen Luft- und Raumfahrtregionen, der in diesem Jahr in Dresden stattfand. 

Bundesregierung will Branche in der Weltspitze halten

Bär zufolge ist Deutschland technologisch in dieser Branche Weltspitze. Die Bundesregierung müsse vor allem auch in diesem Feld Forschung und Wirtschaft noch enger zusammen denken, um die Branche auch in Zukunft stark, krisensicher und vor allem unabhängiger aufzustellen. „Überall dort, wo Forschung und Unternehmen gut ineinandergreifen, entstehen viele neue Ideen und Konzepte sowie innovative Start-ups. Diese Kraft müssen wir nutzen und fördern, um an der Weltspitze zu bleiben.“

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Thüringen und Sachsen beim diesjährigen Branchentreffen im Fokus

Der 19. Tag der Deutschen Luft- und Raumfahrtregionen rückte am Donnerstag, 4. September, Sachsen und Thüringen in den Mittelpunkt. Gut 380 Vertreter aus Politik, Industrie, Wissenschaft und Forschung kamen auf der Galerieebene des Flughafens Dresden zusammen, um sich über Entwicklungen und Perspektiven der Branche auszutauschen. Die Veranstaltung wurde vom Bundesverband der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie (BDLI) gemeinsam mit dem Luft- und Raumfahrtnetzwerk Sachsen/Thüringen (LRT) ausgerichtet.

Der BDLI vertritt die Interessen von mehr als 260 Mitgliedsunternehmen mit insgesamt 120.000 direkt Beschäftigten und einem Jahresgesamtumsatz von etwa 52 Milliarden Euro. 

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Am Rande der Veranstaltung wurde bekannt, dass sächsische Unternehmen einen eigenen Kleinsatelliten ins Weltall schicken wollen – als Beleg für die eigene Leistungsfähigkeit. Für die Entwicklung brauche man etwa fünf Millionen Euro, sagte LRT-Vorstand Wolfgang Göhler der „Sächsischen Zeitung“.

dpa