Die staatliche Landesentwicklungsgesellschaft (LEG) soll verstärkt Thüringer Bauvorhaben planen, finanzieren und umsetzen. Eine entsprechende Vereinbarung sei getroffen worden, erklärte das Finanzministerium in Erfurt. Die Landesgesellschaft solle zum Zuge kommen, wenn sie dank ihrer Erfahrungen im Wohnungs- und Gewerbeimmobilienbau Projekte des Landes „schneller und effizienter errichten oder sanieren kann als die staatliche Hochbauverwaltung“.
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Regierungsvertreter hatten der Hochbauverwaltung in den vergangenen Wochen einen Fachkräftemangel bescheinigt. Wegen der Engpässe könnten manche Investitionsvorhaben nicht schnell genug umgesetzt werden, hieß es. Zudem fehlte immer wieder das nötige Geld im Landeshaushalt.
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Das Modell: LEG baut und vermietet an das Land
Nun soll die LEG Gebäude im Auftrag der Regierung errichten und dann an das Land vermieten. Es gehe um ein Gesamtinvestitionsvolumen von 200 bis 300 Millionen Euro in den kommenden Jahren, so das Ministerium. Als erste Projekte der LEG nannte es die Planung und den späteren Bau des Thüringer Landesamtes für Finanzen in Erfurt, der Polizeiinspektionen in Sonneberg und Gera und eines Internatsgebäudes des Bildungszentrums Gotha.
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Das Ministerium sprach von einem neuen Weg im staatlichen Hochbau, den Thüringen gehen wolle. Das gelte auch für seine Finanzierung, so Finanzstaatssekretär Birger Scholz. Die LEG-Geschäftsführer Sabine Wosche und Andreas Krey verwiesen auf ein bereits erfolgreiches Projekt mit dem Bildungszentrum der Polizei in Meiningen. Die LEG habe dort ein Unterkunftsgebäude errichtet und an das Land vermietet.
dpa




