Brotteig, Dips und Suppen – der neue Thermomix TM7 zieht in immer mehr Haushalten ein. Was in vielen Küchen für jneuen Komfort sorgt, bedeutet für Vorwerk einen historischen Erfolg: Noch nie hat ein Modell so schnell so viele Käufer gefunden.
Seit dem Launch Mitte Februar wurden bereits rund 860.000 Geräte des TM7 bestellt. Auch im längerfristigen Vergleich zeigt sich das Wachstum: Zwischen November 2024 und Oktober 2025 lag die Bestellmenge für den Thermomix um rund 200.000 Geräte höher als im Vorjahreszeitraum. In der Übergangsphase liefen sogar Bestellungen für TM6 und TM7 parallel.
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Thermomix: Vorwerk CEO setzt auf immer mehr Berater
Vorwerk-Vorstandschef Thomas Stoffmehl führe den Erfolg vor allem auf den Ausbau des Direktvertriebs zurück, berichtet die „Welt“. Mittlerweile würden 128.000 Beraterinnen und Berater für Vorwerk arbeiten, so viele wie nie zuvor. Rund 90 Prozent von ihnen seien im Segment Thermomix tätig. „Der TM7-Rekord ist kein Zufall“, betont Stoffmehl gegenüber der Zeitung. „Mehr Berater bedeuten mehr Geschäft und damit mehr Umsatz.“ Die Ziele sind entsprechend ambitioniert. Im Rahmen der Strategie 2030 soll die Zahl der Vertreter auf mindestens 150.000 steigen.
Während die Küchenmaschine für Rückenwind im Unternehmen sorgt, bremst das Staubsaugergeschäft. Laut „Welt“ unter Berufung auf den Vorstandschef ist der Umsatz im Kobold-Bereich 2024 um zehn Prozent eingebrochen – über die vergangenen zehn Jahre sogar um 13,6 Prozent.
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Trotzdem warnt der CEO im Gespräch mit der Tageszeitung nicht vor einer einseitigen Abhängigkeit vom Thermomix. Die Sparte sei solide aufgestellt und biete noch erhebliches Wachstumspotenzial. Selbst in Deutschland, wo der Thermomix seit 1971 verkauft wird, liege der Haushaltsanteil weiter unter zehn Prozent.




