Das Einwickeln von Reisegepäck in Schrumpffolie ist ein Service, der auf vielen Flughäfen weltweit sowie an zahlreichen deutschen Airports angeboten wird. Bei diesem Verfahren wird der gesamte Koffer bis auf Rollen und Griff mit Kunststofffolie umhüllt, um ihn vor Kratzern, Schmutz und Feuchtigkeit zu schützen. Besonders bei langen Reisen oder auf stark frequentierten Flugrouten wird der Service von Passagieren gerne genutzt.
Neben der Schutzfunktion bietet das sogenannte „Gepäck-Wrapping“ auch praktische Vorteile: Flughäfen wie Frankfurt oder Düsseldorf heben hervor, dass Gepäckstücke mit Folienverpackungen stabiler sind und unbefugter Zugriff erschwert wird.
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Kofferfolie: Häufig genutzt, doch problematisch bei Transport und Logistik
Eine Änderung der üblichen Praxis steht indes bevor: Der Entwurf der EU-Verpackungsrichtlinie sieht vor, dass Einweg-Verpackungen aus Kunststoff schrittweise abgeschafft werden. Bis Ende 2027 sollen solche Materialien an europäischen Flughäfen nicht mehr genutzt werden. Dazu zählen auch die Schrumpffolien für Gepäck. Hintergrund sind zum einen ökologische Überlegungen, zum anderen praktische Probleme.
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Einige Flughäfen in Deutschland wie Hannover und Kassel haben bereits ein Verbot für Kofferfolie eingeführt. Dort darf Gepäck in Folie weder aufgegeben noch durch Flughafenservices verarbeitet werden.
Laut Angaben des Flughafens Hannover beeinträchtigt die Folie nicht nur die Durchleuchtung von Gepäckstücken. Sie erschwert ebenfalls einen fließenden Transport mit der Gepäckförderanlage. Auch in den Fällen, in denen Mitarbeitende das Gepäck öffnen müssen, sei die Folie ein Störfaktor. In bestimmten Fällen könnte das sogar dazu führen, dass das Gepäck nicht rechtzeitig verladen wird.

Vollständiges Verbot lässt noch auf sich warten
Während Flughäfen wie Düsseldorf aktuell dennoch damit werben, dass ihre Folien zu 100 Prozent recycelbar seien, und Reisende weiterhin auf den Service zurückgreifen können, ist man in Berlin bereits auf Alternativen umgestiegen. Dort sind wiederverwendbare Kofferbänder oder Verpackungsmaterialien wie Klebeband erhältlich.
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Und auch wenn einzelne Airports bereits vorzeitig ihre Bestimmungen an ein kommendes Verbot angepasst haben, ist der Service für Flugreisende an vielen europäischen Drehkreuzen weiterhin verfügbar.
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