Es fällt ja leicht, sich über die Deutsche Bahn zu ärgern. Züge, die nicht pünktlich kommen, die gestrichene Familienreservierung oder die berühmte geänderte Wagenreihung, von der man als Passagier natürlich erst bei der Einfahrt des Zuges etwas erfährt. Und, ja, auch das wissen wir: Besser wird es so schnell nicht, zumindest nicht in allen Bereichen.
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Vor allem bei der Frage, wie pünktlich die DB-Fernzüge sind, ist die vorhandene Infrastruktur entscheidend. Und weil man die zuletzt nicht immer regelmäßig saniert hat, fährt die Bahn eigenen Pünktlichkeitszielen hinterher. Immerhin scheint die neue Bahn-Chefin Evelyn Palla verstanden zu haben, dass sie sich ohne zufriedene Fahrgäste auch gleich die Neuaufstellung der Bahn gänzlich sparen könnte. Und so macht man bei dem Staatskonzern jetzt gerne mal einen Schritt auf die eigenen Kunden zu.
Last-Minute-Tickets bei der Bahn: Endlich weniger ärgern über die Preisgestaltung
Erst kürzlich meldete die Bahn, dass die ICE-Preise anders als sonst für ein Jahr stabil gehalten werden sollen. Jetzt macht der Konzern sogar ein Angebot, das es so noch gar nicht gab und das Bahnfahren preislich gegenüber anderen Verkehrsmitteln aufwerten kann. Sogenannte Last-Minute-Tickets, die Kunden am Wochenende für Fahrten in der darauffolgenden Woche buchen können, ermöglichen nicht nur mehr Spontanität, sie könnten auch dafür sorgen, dass man sich über die Preisgestaltung der Bahn weniger ärgern muss.

Denn gerade Kurzentschlossene mussten häufig feststellen, dass auf einigen Strecken sogar spontan gebuchte Flugtickets günstiger waren als Bahnfahrten in dieselbe Richtung. Ein Unding! Aber jetzt muss man sagen: Geht doch, Bahn! Bitte weiter so!




