Das Berliner Autohaus König soll nach Informationen der „Welt“ und des Branchenportals „Autohaus.de“ Insolvenz angemeldet haben. Das Unternehmen mit mehr als 80 Standorten in Deutschland, davon zehn in Thüringen, hat nach eigenen Angaben mehr als 1200 Mitarbeiter und gehört zu den großen Autohandelsgruppen Deutschlands. Niederlassungen gibt es in Ostdeutschland, Hamburg, Niedersachsen und Bayern.
Insolvenzantrag trotz Rekordumsatz: Traditionshändler in Schwierigkeiten
Das 1966 in West-Berlin gegründete Familienunternehmen vertreibt zwölf Automarken und sechs Zweirad-Marken. „Als größter Renault-Händler Deutschlands und erster deutscher Dacia Händler setzte das Unternehmen früh strategische Impulse im Markt“, hieß es anlässlich des im Mai gefeierten Firmenjubiläums. Erst im Juni feierte das Unternehmen die Einführung der Marke Opel am Standort Greiz.
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Nach den letzten offiziellen Umsatz- und Gewinnzahlen erzielte das Unternehmen im Geschäftsjahr September 2023 bis August 2024 rund 570 Millionen Euro Umsatz und einen Gewinn von 1,2 Millionen Euro. Im ersten Quartal 2025 sorgten 11.600 verkaufte Fahrzeuge für einen Unternehmensrekord. Mit 6,8 Millionen Euro lag der Werkstattumsatz im März 2025 ebenfalls so hoch wie nie zuvor, berichtet die „Welt“. Der Insolvenzantrag soll Ende vergangener Woche beim Amtsgericht Berlin-Charlottenburg gestellt worden sein. Offiziell wurde dies nicht bestätigt.



