Jovana Engel aus Kranichfeld, Paula Jänig aus Weimar, Konstantin Stawenow aus Andisleben, Frauke Thimme sowie Leon Zechmann aus Erfurt gehören zu den zehn Gewinnern des ersten Preises beim Jungen Literaturforum Hessen-Thüringen. Zur diesjährigen Ausgabe des Schreibwettbewerbs für 16- bis 25-Jährige wurden 416 Arbeiten eingereicht, 111 davon aus Thüringen. Sie wurden von einer sechsköpfigen Jury anonymisiert bewertet. Zu den Drittplatzierten gehören Frieda Burghardt, Leonie Hofbauer, Leevke Duhra und Katharina Grothenn (alle aus Erfurt), Nina-Sophie Raach und Louis Hildebrandt aus Weimar sowie Lukas Steffen Schmidt aus Jena. Unter den Zweitplatzierten befand sich kein Thüringer.

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Frauke Thimme aus Erfurt gehört zu den Erstplatzierten des Jungen Literaturforums Hessen-Thüringen.© KST | Philipp Hort

„Die Texte zeigen, wie junge Menschen auf sich selbst und die Gesellschaft blicken und wie kraftvoll Literatur sein kann, wenn sie persönliche Erfahrungen, Fragen unserer Zeit und künstlerische Freiheit miteinander verbindet“, sagte der Thüringer Staatssekretär für Medien und Europa, Stephan König (CDU), bei der Preisverleihung vor wenigen Tagen im Kinder- und Jugendtheater „Die Schotte“ in Erfurt. „Der Wettbewerb bleibt lebendig, weil jede neue Generation ihn mit ihren Themen, ihrer Sprache und ihrer Perspektive erneuert.“ Das Junge Literaturforum Hessen-Thüringen gibt es seit 35 Jahren.

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Die Gewinner des diesjährigen Jungen Literaturforum Hessen-Thüringen.© KST | Philipp Hort

„Die prämierten Texte erzählen von Identitätssuche, Körperlichkeit und dem Wunsch nach Zugehörigkeit, aber auch von Verlust, Erinnerung und existenziellen Brüchen. Unsere Literaturszene braucht neue junge Stimmen. Schreibwettbewerbe geben ihnen eine Plattform“, so Hessens Kunst- und Kulturminister Timon Gremmels (SPD).
Die Texte aller Preisträger werden in der Anthologie „Nagelprobe“ (Allitera-Verlag) veröffentlicht. Die Erst- und Zweitplatzierten dürfen an einem Schreibworkshop teilnehmen, die Erstplatzierten erhalten zusätzlich einen Geldpreis in Höhe von 800 Euro und nehmen an der Vergabe des hr2-Literaturpreises teil.