Blaskapelle oder Schalmeienchor, Posaunenensemble oder Heimat-Chor: Auch 2027 suchen der Deutsche Musikrat und der Bundesmusikverband Chor & Orchester wieder die „Landmusikorte des Jahres“. Ländliche Kommunen mit bis zu 12.000 Einwohnern können sich bis 31. Januar 2027 um den Titel und Preisgelder zwischen 2000 und 18.000 Euro bewerben.

Musikpreis stärkt Zusammenhalt in ländlichen Regionen und Gemeinden

Mit der Auszeichnung würdigen die Verbände musikalische Innovation in ländlichen Regionen und stärken Musikinitiativen sowie Netzwerke. „In vielen Dörfern und Gemeinden ist Musik ein wichtiger Anker des Miteinanders. Chöre, Orchester, Musikvereine und Initiativen schaffen Räume, in denen Menschen unterschiedlichster Generationen und Lebenswelten zusammenkommen. Unsere Auszeichnung macht dieses Engagement sichtbar und zeigt: Musikalische Teilhabe stärkt Gemeinschaft – und ist gerade in polarisierten Zeiten ein unverzichtbarer Beitrag zum gesellschaftlichen Zusammenhalt“, so Antje Valentin, Generalsekretärin des Deutschen Musikrats.

Michael Brutz
Die Heimatkapelle Finsterbergen steht beispielhaft für das enge musikalische Miteinander in der Gemeinde im Thüringer Wald.© Heimatkapelle Finsterbergen | Michael Brutz

Kommunen können sich gemeinsam mit ihren Kultureinrichtungen, Vereinen und Ensembles bewerben. Neben den drei Hauptpreisen in Höhe von 18.000 Euro, 10.000 Euro und 6000 Euro gibt es zehn Förderpreise in Höhe von je 2000 Euro. Die Preisgelder sollen neue musikalische Projekte ermöglichen, die den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken, die Zusammenarbeit von Amateurmusik und professioneller Musikszene unterstützen und nachhaltige musikalische Strukturen etablieren.

Bewerbungen bis Januar 2027 möglich

Die Bewerber müssen im ländlichen Raum verortet sein und dürfen nur maximal 12.000 Einwohner haben. Die Bewerbung muss durch den Bürgermeister oder Ortsvertreter unterstützt und bis spätestens 31. Januar 2027 über das digitale Antragsportal eingereicht werden. Die Preisverleihungen finden ab Mai 2027 in den Gewinnerkommunen statt.

Alle Infos unter www.bundesmusikverband.de/landmusikort/