Produktrückruf

Philips Avent ruft Video-Babyphone wegen Brandgefahr zurück

Berlin.  Philips Avent ruft das Babyphone SCD620 zurück. Die Batterie kann überhitzen. Es besteht Brandgefahr. Diese Geräte sind betroffen.

Per Babyphone mit Video-Funktion können Eltern ihre Kinder beruhigt aus einem anderen Raum beaufsichtigen. Philips ruft nun ein solches Gerät zurück.

Per Babyphone mit Video-Funktion können Eltern ihre Kinder beruhigt aus einem anderen Raum beaufsichtigen. Philips ruft nun ein solches Gerät zurück.

Foto: Philips Avent / Philips

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Philips ruft Chargen seines Video-Babyphones Philips Avent SCD620 wegen Brandgefahr zurück. Die Batterie des Elterngeräts könne überhitzen, wenn die Einheit an einer Steckdose angeschlossen sei, heißt es in einer Mitteilung des Herstellers.

Betroffen seien ausschließlich Geräte, die im Zeitraum Januar 2016 bis März 2018 produziert wurden und mit folgenden Seriennummern gekennzeichnet sind:

  • TM5AXXXXXXXXXX
  • TM5BXXXXXXXXXX
  • TM5CXXXXXXXXXX

Die Seriennummern befinden sich auf der Unterseite der Elterngeräte. Ausschlaggebend sind die ersten vier Buchstaben und Ziffern. Das Online-Portal „Produktwarnung“ twitterte ein Foto des Babyphones.

Zu den möglicherweise betroffenen Produkten gehören:

  • SCD620/79
  • SCD620/78
  • SCD620/93
  • SCD620/52
  • SCD620/26
  • SCD620/05
  • SCD620/01

Rückruf von Philips-Avent-Babyphone: Kunden können kostenloses Ersatzgerät bestellen

Nach Herstellerinformation habe es bislang keine Verletzungen oder Brände gegeben, Philips rufe das Produkt dennoch vorsorglich und freiwillig zurück, weil das Risiko eines selbstständigen Brands nicht ausgeschlossen werden könne. Verbraucher sollten das Gerät vom Strom trennen und nicht mehr benutzen.

Kunden, die kostenlose Ersatzgeräte von Philips erhalten möchten, müssen ihr Babyphone auf der Homepage registrieren. Weitere Informationen gibt es auch hier. Rückfragen können Verbraucher in Deutschland auch telefonisch stellen: 040 - 537 99 89 28.

Rückrufe – Mehr zum Thema:

Häufig betreffen Produktrückrufe nicht elektronische Geräte, sondern Nahrungsmittel. Im Jahr 2019 stiegen Lebensmittelwarnungen auf ein Rekordhoch.

Kurz vor dem Jahreswechsel musste etwa Lidl einen Käse zurückrufen, weil der Brie mit E.coli verunreinigt war. Kurz zuvor gab es auch einen Rückruf bei Edeka, dort wurden Sprossen wegen Salmonellen zurückgerufen.

(jkali)

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Zu den Kommentaren