Drei Eichsfelder, die in unterschiedlichen Bereichen für das Gemeinwohl alles geben. Auch sie wurden mit dem Ehrenamtspreis des Landkreises geehrt.
Karl Aschoff ist der Name, der für die Landsenioren steht. Seit fast 20 Jahren prägt er die Seniorenarbeit auf außergewöhnliche Weise. Als Leiter der Heiligenstädter Landseniorenvereinigung und Vizepräsident der Thüringer Landsenioren ist er im ganzen Landkreis aktiv – immer dort, wo Gemeinschaft, Begegnung und Lebensfreude für ältere Menschen entstehen sollen, sagt Landrätin Marion Frant (CDU), die sein Tun würdigte. Mit Beharrlichkeit – manche nennen es liebevoll „seine unnachgiebige Überzeugungskraft“ – organisiert er Veranstaltungen wie das Erntedankfest, die Weihnachtsfeier oder Weiterbildungen. Und egal, ob kleine Treffen oder große Feiern: Am Ende ist jeder Platz besetzt.

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Besonders seine mehrtägigen Busreisen, sorgfältig geplant und mit viel Herzblut begleitet, sind regelmäßig ausgebucht und gehören für viele Senioren zu den Höhepunkten des Jahres. Seine Veranstaltungen in der Heiligenstädter Stadthalle, bei denen hunderte Gäste ein buntes Programm und ein Buffet serviert bekommen, wären ohne seinen Einsatz kaum denkbar.
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Ein Mann der hartnäckig und zielstrebig ist
„Wochenlang ist er zuvor unterwegs, spricht Sponsoren an und wirbt mit einer Hartnäckigkeit, die man nur schätzen kann, wenn man weiß, wofür sie eingesetzt wird: für das Miteinander und die Freude seiner Seniorinnen und Senioren. Dass er damit schon einmal den Ehrenamtspreis des Landkreises erhalten hat, verwundert nicht – eher, dass es bei diesem Engagement nur einer war“, meint Marion Frant. Karl Aschoff schenke älteren Menschen Gemeinschaft, Begegnung und das Gefühl, Teil von etwas Wertvollem zu sein. Und genau dafür schätzen ihn „seine Senioren“.
Elmar Dietrich hat sich seinerseits über mehr als vier Jahrzehnte in herausragender Weise für das Feuerwehrwesen in Kallmerode und für den Brandschutz im gesamten Landkreis engagiert, heißt es in der Laudatio. Seit seinem Eintritt 1985 sei er ein verlässlicher, fachkundiger und stets einsatzbereiter Feuerwehrmann, der Verantwortung nicht nur übernommen, sondern vorgelebt hat.
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Schon früh zeichnete er sich durch besonderes Engagement aus: Von 1999 bis 2010 diente er als stellvertretender Wehrführer und wurde anschließend zum Wehrleiter der Feuerwehr Kallmerode gewählt – ein Amt, das er bis zu seinem Ausscheiden mit großem Verantwortungsbewusstsein, großer Umsicht und menschlicher Stärke erfüllte, sagte Frant. Seine ruhige, besonnene Art und sein sicheres Auftreten in kritischen Einsatzsituationen verschafften ihm das Vertrauen der Feuerwehrleute.
Unter seiner Leitung, so Frant, kehrten die Einsatzkräfte gesund aus ihren Einsätzen zurück – ein Verdienst, der für eine Führungsperson im Feuerwehrwesen kaum höher einzuschätzen sei. Besonders am Herzen lag ihm die Aus- und Fortbildung. Unter seiner Führung wurden regelmäßige Ausbildungsdienste eingeführt und die Nachwuchsarbeit intensiviert, um die Zukunft der Feuerwehr dauerhaft zu sichern.
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Ein pflichtbewusster Mann, dem Sicherheit ganz wichtig ist
Die Förderung der Jugendfeuerwehr war ihm ebenso wichtig, wie die fachliche Weiterentwicklung der gesamten Mannschaft. „Ein bedeutender Meilenstein seines Wirkens war die Gründung des Feuerwehrvereins Kallmerode, den er maßgeblich auf den Weg brachte. Der Verein ist bis heute eine zentrale Stütze für das kameradschaftliche Miteinander und das gesellschaftliche Leben im Ort – ein bleibendes Zeichen seines vorausschauenden Handelns“, berichtete Frant.
Elmar Dietrich habe gezeigt, was es bedeutet, sich uneigennützig und konsequent für die Sicherheit der Bürger einzusetzen. Er verkörpert das Ideal des Ehrenamtes: pflichtbewusst, verlässlich, kompetent und mit einem tiefen Verständnis für Gemeinschaft und Verantwortung. Stellvertretend nahm Sohn Maximilian Dietrich den Ehrenamtspreis entgegen.
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Peter Hackethal kommt aus Reinholterode und steht für gesellschaftliches Engagement. Sein Wirken beim TSV begann 1985 als Sektionsleiter Fußball, eine Aufgabe, die er mit Einsatz und Leidenschaft erfüllte. Von 1992 bis 2002 führte er den Verein als Vorsitzender und prägte dessen Entwicklung in dieser Zeit entscheidend – mit Weitblick, Verlässlichkeit und einem starken Gefühl für Gemeinschaft, so Marion Frant.
Seit 1986 steht Peter Hackethal zudem als Schiedsrichter auf dem Platz. Dieses Amt verlange Fairness, Standhaftigkeit und Fingerspitzengefühl – Eigenschaften, die ihn auszeichnen. Der Reinholteröder leitete Spiele bis hin zur Bezirksliga und genießt bis heute hohe Anerkennung für seine ruhige, faire und unparteiische Art.
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Trotz gesundheitlicher Einschränkungen ließ er es sich nicht nehmen, Freundschaftsspiele zu pfeifen und dem Fußballsport verbunden zu bleiben. Doch sein Engagement endet laut der Landrätin nicht beim Sport. Seit über 40 Jahren spielt er ununterbrochen in der Reinholteröder Schalmeienkapelle und trägt mit seiner Musik wesentlich zum kulturellen Leben des Ortes bei. Ebenso sei Peter Hackethal eine Stütze der Freiwilligen Feuerwehr Reinholterode.
„Er ist ein Mensch, der sich ohne großes Aufhebens für sein Dorf einsetzt – kontinuierlich, zuverlässig und mit beeindruckender Ausdauer“, erklärte Marion Frant bei der diesjährigen Dankeschön-Veranstaltung des Landkreises im Eichsfelder Kulturhaus. Der langjährige Einsatz für Sport, Musik und Feuerwehr mache Peter Hackethal zu einem Beispiel für gelebtes Ehrenamt.











