Ein Bild vor Ort hat sich die Thüringer Ministerin für Wirtschaft, Landwirtschaft und ländlichen Raum, Colette Boos-John (CDU), jetzt im Werk Deuna der Dyckerhoff GmbH gemacht. Im Mittelpunkt standen die aktuelle Markt- und Wettbewerbslage, Förder- und Unterstützungsmöglichkeiten bei den Initiativen des Werks zur Dekarbonisierung und das Genehmigungsverfahren zur Erweiterung des Kalksteintagebaus Deuna.

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Kurz stellte Werkleiter Thomas Günter das Werk vor und gab einen Überblick über die aktuell herausfordernde wirtschaftliche Situation im Zement- und Betonmarkt – sowohl regional als auch in den vom Werk bedienten überregionalen Marktgebieten. Danach wurden die Initiativen zur CO₂-Reduzierung (Dekarbonisierung) vorgestellt und erläutert. Dabei ging es um die Weiterentwicklung nachhaltiger Zemente zur CO₂‑Reduktion entlang der Wertschöpfungskette Zement und Beton, sowie um in Prüfung befindliche technische Maßnahmen zur CO₂‑Reduktion beim Klinkerbrennprozess.
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Colette Boos-John beschrieb mögliche Unterstützungs- und Förderprogramme auf Landes- und Bundesebene und diskutierte mit der Werkleitung Optionen für eine vertiefte Zusammenarbeit. Zu dem laufenden Planfeststellungsverfahren zur Erweiterung des Kalksteintagebaus gab es für sie Informationen zum Verfahrensstatus und zur Öffentlichkeitsarbeit im Kontext des Abbaugeschehens in den Steinbrüchen. Das Thema Fachkräfteaus- und -weiterbildung im betriebseigenen Bildungszentrum rundete den Tag ab.
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Auf Nachfrage der Ministerin nach den Wünschen und Prioritäten des Werks nannte das Werksteam insbesondere Initiativen zur Beschleunigung von Genehmigungsverfahren und die Notwendigkeit spürbarer Entbürokratisierung. Colette Boos-John betonte, weiterhin die Förderung der regionalen Industrie im Fokus zu behalten.
red








