Der Landkreis Eichsfeld hat ein Planungsbüro damit beauftragt, die Entwicklung der Schülerzahlen an den Schulen in Trägerschaft des Landkreises Eichsfeld zu analysieren und daraus bedarfsgerechte Handlungsempfehlungen für die zukünftige Weiterentwicklung der Schullandschaft zu erarbeiten, heißt es in einer Mitteilung des Landratsamtes.

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Die Ergebnisse der Analyse sowie die daraus abgeleiteten Handlungsempfehlungen wurden in dieser Woche zunächst in der nicht öffentlichen Sondersitzung des Ausschusses für Soziales, Gesundheit, Schule, Sport und Kultur und Werkausschuss der Eichsfelder Kulturbetriebe vorgestellt. In einer weiteren Informationsveranstaltung wurden auch die Schulleiterinnen und Schulleiter über den aktuellen Stand der Schulnetzplanung informiert.
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Geburtenschwund erfordert Anpassungen an Schulstandorten
Die statistischen Erhebungen zeigten bereits jetzt einen Rückgang der Geburtenzahlen, der sich in den kommenden Jahren weiter fortsetzen wird. Während im Schuljahr 2026/2027 noch mehr als 1000 Kinder eingeschult werden, wird diese Zahl im Schuljahr 2031/2032 voraussichtlich auf 681 Kinder sinken, so die Prognosen. Diese Entwicklung werde Anpassungen in der Schullandschaft erforderlich machen.
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Aus Sicht des Landkreises als Schulträger lassen sich diese Anpassungen nicht allein mit wirtschaftlichen Aspekten begründen. „Zukünftig sollen im Landkreis Eichsfeld insbesondere die Versorgungssicherheit und eine hohe Bildungsqualität im Interesse der Schülerinnen und Schüler gewährleistet werden“, heißt es weiter. Voraussetzung hierfür sei unter anderem eine ausreichende Gesamtschülerzahl an den einzelnen Schulstandorten, um eine vollständige Besetzung der Lehrerstellen sicherzustellen. „Nur so können Vertretungsregelungen im Krankheitsfall, Förderunterricht sowie ein breites Angebot an Wahlkursen dauerhaft gewährleistet werden. Die möglichst gute Erreichbarkeit der Schulen stellt dabei lediglich eines von mehreren zu berücksichtigenden Kriterien dar.“
Darüber hinaus wurden bei der Analyse auch die Vorgaben des Thüringer Schulgesetzes zur Klassenbildung, die Schulbauempfehlungen des Landes, der Gebäudezustand sowie die bestehenden Busverbindungen im Landkreis betrachtet.
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Welche Maßnahmen in den kommenden Jahren im Landkreis Eichsfeld umgesetzt werden, wird auf Grundlage der vorliegenden Vorschläge des Planungsbüros in einem ämterübergreifenden Arbeitskreis innerhalb der Verwaltung, gemeinsam mit dem zuständigen Ausschuss sowie im Kreistag, beraten und anschließend beschlossen. „Ziel ist eine langfristige, ausgewogene und zukunftsorientierte Schulnetzplanung im Interesse aller Schülerinnen und Schüler“, heißt es abschließend.
red









