Es ist ein freudiges Ereignis und ein nicht alltägliches Jubiläum noch dazu, das Frauen und Männer jetzt in dem kleinen Eichsfelddorf Eichstruth zusammenführte. Anlässlich der Eisernen Kommunion gab es ein Wiedersehen der einstigen Kommunionkinder nach 65 Jahren. Und das war ein guter Grund für die Kommunionjubilare des Jahrgangs 1961 zu feiern, berichtet Bärbel Jünemann, die selbst zu ihnen gehört.

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„Nachdem die Feier der Diamantenen Kommunion aufgrund der Corona-Beschränkungen entfallen musste, holten wir ‚Jubilare‘ unser Wiedersehen nun am vergangenen Sonntag in einem besonders feierlichen Rahmen nach“, erzählt sie. Günter Albrecht, der als Stiftskanonikus nach Regensburg berufen worden war, habe mit Siegfried Gille beschlossen, dass doch auch die Eiserne Kommunion ein würdiger Anlass sei, sich wiederzusehen. 65 Jahre nach dem ersten Gang zum Altar begingen die Frauen und Männer des Jahrgangs nun das Fest.
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Vor der Kirche begrüßten sie sich zuerst einmal herzlich, und mancher rätselte in dem Moment: „Wer ist das gleich noch einmal?“ Die anfängliche Unsicherheit wurde jedoch schnell von der großen Wiedersehensfreude überzogen, sagt Bärbel Jünemann.
Wie vor über sechs Jahrzehnten sei man dann feierlich in die schöne kleine Kirche eingezogen und habe in den ersten Bänken Platz genommen. Günter Albrecht als Stiftskanonikus ließ es sich derweil nicht nehmen, den feierlichen Gottesdienst zu zelebrieren. Etwas Besonderes hatte sich seinerseits Siegfried Gille einfallen lassen. Als bewegendes Symbol der Gemeinschaft ließ er eine Erinnerungskerze anfertigen, die an der Osterkerze entzündet wurde und während der heiligen Messe als Zeichen der Verbundenheit leuchtete.
„Im gemeinsamen Gebet schlossen wir auch die ein, die uns leider schon durch ihren Tod verlassen haben“, berichtet Bärbel Jünemann. Die Kerze blieb zur Erinnerung an den schönen Tag in der Kirche.
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Nach dem feierlichen Gottesdienst ging es schließlich zum gemütlichen Beisammensein nach Dieterode zur „Schönen Aussicht“. Man saß bei einem guten Mittagessen zusammen und hatte nun Gelegenheit, die vergangenen Jahre Revue passieren zu lassen, zu plaudern und sich auch an den Tag der ersten heiligen Kommunion zu erinnern.
„Es war für uns alle ein sehr schöner Tag“, lautet das Fazit von Bärbel Jünemann, die wie die anderen Jubilare noch gern an diese Zusammenkunft zurückdenken wird.
sma








