Im Blumenblock der Landesgartenschau ist der erste „Diebstahl“ zu verzeichnen – wenn auch eher in der Kategorie skurril als kriminell. Verschwunden ist seit Dienstagvormittag, 28. April, ein Musterstück aus der sogenannten Zwergenwerkstatt im zweiten Obergeschoss. Im Zeitraum zwischen 10 und 14 Uhr wurde ein rund 30 Zentimeter großer Zwerg aus Lehm entwendet. Das Besondere daran: Das Objekt war weder gebrannt noch bemalt und befand sich als Rohling in einer Gussform.

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Mit der Beute dürfte der unbekannte Mitnehmer allerdings nur begrenzte Freude haben. Da der Zwerg ungebrannt ist, eignet er sich weder als langlebige Dekoration noch als wetterfester Gartenschmuck. Ein kräftiger Regenschauer könnte das Kunstwerk rasch wieder in seine ursprüngliche Form zurückversetzen, in einen Klumpen Lehm...

Blumen aus Vasen entwendet – Veranstalter bitten um Rücksicht
Auch aus anderen Bereichen des Blumenblocks in Leinefelde wurden bereits vereinzelt Blumen aus den Vasen entwendet. Die Verantwortlichen appellieren daher mit einem Augenzwinkern an alle Besucherinnen und Besucher, ihre Erinnerungen lieber in Form schöner Fotos als in Form von Ausstellungsstücken mitzunehmen.
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Für sachdienliche Hinweise zum Verbleib des Lehm-Zwerges wurde inzwischen ein nicht ganz alltägliches „Kopfgeld“ ausgesetzt: eine Thüringer Bratwurst sowie ein Getränk nach Wahl. Wer also plötzlich einen sehr fragilen neuen Mitbewohner entdeckt oder verdächtige Zwergenbewegungen in der Nachbarschaft beobachtet hat, darf sich gern bei der Stadt melden. „Unabhängig vom kleinen Zwischenfall erfreut sich der Blumenblock weiterhin großer Beliebtheit“, heißt es von der Stadt. Er sei ein besonderer Anziehungspunkt auf dem Gelände der Landesgartenschau.
red







