Wer seinen Hund nicht zu Hause lassen möchte, darf ihn seit der Eröffnung der Landesgartenschau (LGS) Leinefelde am 23. April einfach mitbringen. Das ist keine Selbstverständlichkeit: Bei vielen Landesgartenschauen sind Hunde grundsätzlich verboten, heißt es in einer Mitteilung der Stadt Leinefelde-Worbis.

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In Leinefelde hingegen sind Vierbeiner auf dem Außengelände willkommen – und das erstmals überhaupt bei einer Landesgartenschau in Thüringen. Das LGS-Team begrüßt die tierischen Gäste und freut sich über alle Besucherinnen und Besucher, die gemeinsam mit ihrem Hund die weitläufigen Parkanlagen, Wege und Grünflächen erkunden wollen.
Damit sich die Vierbeiner auf dem Gelände wohlfühlen, hat die Landesgartenschau einige Angebote geschaffen. Entlang der Wege und Aufenthaltsbereiche stehen an mehreren Stellen Wassernäpfe mit frischem Wasser bereit. An der Information am Haupteingang können Kotbeutel kostenlos mitgenommen werden. Wer keine passende Leine dabei hat, kann dort außerdem eine zugelassene Leine ausleihen.
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Hunde im Blumenblock und Gastrozelt nicht erlaubt
Nicht überall auf dem Gelände sind Hunde jedoch willkommen. In den Blumenblock sowie in das Gastrozelt dürfen Vierbeiner nicht mitgenommen werden, heißt es weiter in der Mitteilung. Dafür gibt es mehrere Gründe: Hygienische Anforderungen in Innenbereichen spielen ebenso eine Rolle wie der Schutz empfindlicher floraler Installationen. Hinzu kommen teils enge Wegeführungen sowie der Wunsch, Stresssituationen für Tiere in stark frequentierten Räumen zu vermeiden.
Wer seinen Hund mitbringt, muss einige klare Regeln beachten. Pro volljähriger Person ist jeweils ein Hund erlaubt. Grundsätzlich gilt auf dem gesamten Gelände Leinenpflicht – Schlepp- und Flexileinen sind dabei nicht zugelassen.
Bei Hunden mit einer Schulterhöhe von mehr als 40 Zentimetern darf die Leine maximal 100 Zentimeter lang sein, bei kleineren Hunden sind bis zu 125 Zentimeter erlaubt. Die Verantwortlichen der Landesgartenschau bitten alle Hundebesitzer, die Hinterlassenschaften ihrer Tiere zuverlässig zu entfernen, damit Wege und Grünflächen für alle Gäste sauber und angenehm bleiben.
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Das hundefreundliche Angebot ist ausdrücklich als Pilotprojekt angelegt, so René Weißbach, Pressesprecher der Stadt Leinefelde-Worbis. Die Erlaubnis gilt daher unter Vorbehalt und wird während der gesamten Laufzeit der Veranstaltung sorgfältig beobachtet und ausgewertet. Die dabei gesammelten Erfahrungen sollen künftig auch als Anregung für andere Landesgartenschauen dienen – und könnten damit weit über Leinefelde-Worbis hinaus Wirkung entfalten.
red








