Von einer besonders eindrucksvollen Seite zeigt sich derzeit die Landesgartenschau in Leinefelde. „Neue Luftaufnahmen vom Kerngelände machen sichtbar, wie aus Wegen, Gartenräumen, Blühflächen, Wasserelementen und Aufenthaltsorten ein weitläufiges, lebendiges Gesamtbild entstanden ist“, sagt René Weißbach, Sprecher der Stadt Leinefelde-Worbis. Aus der Vogelperspektive wirke die Gartenstadt wie ein fein komponiertes Landschaftsgemälde.

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Für das bevorstehende Pfingstwochenende ist sommerlich warmes Ausflugswetter angesagt - gute Voraussetzungen, um die Landesgartenschau zu entdecken, durch blühende Gartenräume zu schlendern und die Atmosphäre des Geländes zu genießen.
„Die aktuellen Luftbilder eröffnen einen faszinierenden Blick auf das Herzstück der Schau. Sie zeigen die klaren Linien der Wegeachsen, die abwechslungsreich gestalteten Gartenbereiche, farbige Spiel- und Aufenthaltsflächen sowie die grünen Übergänge in die umliegende Landschaft“, so Weißbach. Deutlich wird, wie vielfältig das Kerngelände gegliedert ist und wie eng Architektur, Freiraumgestaltung und Bepflanzung inzwischen miteinander verwoben sind. Doch so beeindruckend der Blick von oben auch ist: Die eigentliche Magie entfaltet sich beim Spaziergang über das Gelände.
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Pfingstrosen setzen besondere Akzente auf dem Gartenschaugelände
Auch botanisch beginnt gerade eine besonders reizvolle Phase. In der 21. Kalenderwoche startet die Blüte der Pfingstrosen. Rund 1000 Pflanzen in zehn Sorten sorgen nun für prachtvolle Farbtupfer. „Besonders bemerkenswert: Ein Teil der Bestände stammt aus sieben bis zehn Jahre alten Pflanzenbeständen und bringt damit eine besondere Fülle und Ausdruckskraft mit“, erklärt der Sprecher.
Die Pfingstrosen markieren zugleich den Übergang in eine neue Blühperiode. Nach den frischen Farben des Frühjahrs entwickelt sich das Gelände nun sichtbar weiter. Die Gartenschau bleibt in Bewegung, verändert ihr Gesicht und lädt dazu ein, sie immer wieder neu zu erleben.

Entlang der zentralen Wegachse werden in diesen Tagen rund 500 Quadratmeter vorkultivierte, bereits blühende Stauden gepflanzt. Sie ergänzen die bestehenden Frühjahrsbepflanzungen und setzen zusätzliche farbliche Akzente an einem der wichtigsten Bewegungsräume des Geländes.
Hinzu kommt der Blühbeginn von etwa 2000 Quadratmetern vorkultivierter Staudenmatten in der 21. und 22. Kalenderwoche, so Weißbach. Diese großflächigen Pflanzungen würden der Gartenschau zunehmend sommerliche Üppigkeit verleihen. Aus der Luft seien die Flächen bereits als strukturierende Elemente des Geländes erkennbar. Vor Ort entfalten sie ihre Wirkung in Farbe, Form und Dichte.
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Ab 26. Mai beginnt zudem die schrittweise Umstellung vom Frühjahrs- auf den Sommerflor. Weiterverwendbare Geophyten, darunter Tulpen, Narzissen, Allium und Fritillarien, werden dabei gesichert, bevor die Beete neu bepflanzt werden. Danach ziehen rund 25.000 Sommer-Jungpflanzen auf das Gelände. Geplant sind unter anderem farbintensive und charakterstarke Sorten wie Salvia gregii „Cherry Lips“, Rudbeckia hirta „Cherry Brandy“, Tagetes patula „Texana Harmony“, Zinnia elegans „Oklahoma Golden Yellow“ und Scabiosa atropurpurea „Black Night“.
Ergänzt wird die Sommerbepflanzung durch etwa 3000 Gräser, darunter Sorten wie Pennisetum x advena, Hakonechloa macra „Sky Rocket“ und Amaranthus caudatus „Curtains Green“.
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„Damit wächst die Landesgartenschau weiter in den Sommer hinein. Die Pflanzungen werden luftiger, kraftvoller, farbiger. Das Gelände zeigt sich nicht als starres Ausstellungsbild, sondern als lebendiger Gartenraum, der sich Woche für Woche wandelt“, sagt Weißbach.
Die neuen Luftaufnahmen zeigen, wie großzügig und vielgestaltig das Kerngelände bereits heute wirkt. Gleichzeitig erzählen sie nur einen Teil der Geschichte. Denn die Schau will nicht nur betrachtet, sondern erlebt werden.
red/sma









