Die Kletterpyramiden auf der Ega müssen nach 40 Jahren Spielbetrieb ausgetauscht werden. Laut Mitteilung der Ega vom Freitag muss der „Seilzirkus“ komplett neu gebaut werden. Die Anmutung der neuen Spielgeräte soll dabei der bekannten „weitgehend“ entsprechen. Die Farben der Seile und der Höhe der Pyramiden sollen sich an der vertrauten Optik orientieren.
Geknotete Seile sind nicht mehr zulässig
Seit 1984 stehen die vier sechs und acht Meter hohen Pyramiden auf dem Ega-Spielplatz und haben ganze Generationen von Erfurtern zum Kraxeln herausgefordert. Der Neubau ist laut Betriebsleiter Chris Lange unumgänglich, da die gesetzlichen Anforderungen an Spielgeräte andere sind. So wurden früher die Seilverbindungen geknotet, heute müssen sie verpresst werden. Zudem müssen die Befestigungen an den Masten abgedeckt sein. Hinzu komme weiterhin, dass die Gewindestangen in den Betonfundamenten nur mit sehr hohem Aufwand ausgetauscht werden könnten. Daher werden die Masten in Gänze ersetzt.
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Das Thüringer Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie habe dem Neubau seinen Segen gegeben, denn die Pyramiden sind Teil des Flächendenkmals Ega. Ein Aufsteller mit alten Plänen und historischen Bildern soll nach dem Neubau über die Seilpyramiden informieren.
Bis Weihnachten sollen die alten Pyramiden weichen
Chris Lange erläutert von Zeitplan so: „Jetzt wird das Areal abgesperrt. Dann entfernen wir die bis zu 60 Zentimeter tiefe Sandschicht, die als Fallschutz dient. Anschließend werden die Pyramiden und Fundamente getauscht. Bis Weihnachten sollen die Seilpyramiden dann komplett zurückgebaut werden. Falls es das Winterwetter zulässt, werden die Tiefbauarbeiten in der 2. bis 4. Kalenderwoche abgeschlossen. Ab der 5. Kalenderwoche werden dann die neuen Seilpyramiden aufgebaut.“
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