Alte Fotos zeigen eine Stadt, die man kennt, oft in einem anderen Licht. Vieles kommt einem bekannt vor. Anderes ist den Augen vollkommen neu und erscheint vielleicht sogar unvorstellbar. Wieder anderes hat sich im Grunde – durch das Ausbleiben und Kriegsschäden, den Denkmalschutz oder Wiederaufbau – nie verändert.

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Wir haben hier zehn Momentaufnahmen aus der Landeshauptstadt für Sie parat. In den ersten drei Sekunden können Sie selbst raten, welcher Ort in Erfurt hier zu sehen ist. Dann erfolgt die Auflösung.
Hinweis: Sollten Sie die Videos nicht sehen können, dann klicken Sie bitte auf den Schieberegler links neben den Worten „Externer Inhalt“ in dem grauen Hinweiskasten. Dann können Sie alle zehn Sequenzen anschauen. Viel Spaß!

1. Der Anger in DDR-Innenstadt-Idylle

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Erinnern Sie sich noch an die Sitzbänke, Blumenrabatten und Kugellampen auf dem Anger? Wer den Platz/die Einkaufsstraße in den 1970er- und 80er Jahren kennt, kann in Erinnerungen an das Café Espresso, das Angerkino und die Broiler-Bar schwelgen.

2. Der Presseklub zu Kaiserzeiten

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Als der Platz noch nach Kaiser Friedrich-Wilhelm hieß, war hier noch ein Café ansässig. Erst später, als der Kaiser-Name durch den von Karl-Marx ausgetauscht wurde, bekam das Etablissement am Stadtring seinen heutigen Titel „Presseklub“.

3. Ein Geschäftshaus am Domplatz

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Eis und Spirituosen auf dem Domplatz. Anstatt der Alkoholika wird an dieser Stelle heute koreanische Gastronomie betrieben. Wer auf die Dächer achtet, kann kleine bauliche Veränderungen nachvollziehen.

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4. Die Michaelisstraße

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Das Kopfsteinpflaster ist (so ungefähr) geblieben. Doch an den Personen sieht man eindeutig, dass diese Aufnahme im historischen Universitätsviertel (rechts ist die Michaeliskirche im Bild) um die Jahrhundertwende entstand.

5. Illustre Gäste am Alten Schauspielhaus

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Diese gut gekleideten Offiziere haben es sich im Jahr 1915 auf der Terrasse des Alten Schauspielhauses gemütlich gemacht. Damals gab es dort noch die “Ressource” - ein Herrenclub, dessen Namen man noch heute an der Lilienstraße sehen kann.

6. Automobilfreunde am Stadtring (Juri-Gagarin-Ring)

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Wenn man da kein Hupen im Ohr hat – diese kleine Gruppe präsentiert ihr Automobil stolz vor einem Geschäftssitz am heutigen Juri-Gagarin-Ring. Das Gebäude befindet sich auf der Südseite zwischen der Bahnhofstraße und der Großen Engengasse.

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7. Ein Wohnhaus in der Johannesvorstadt

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Im Backsteinviertel zwischen Steinplatz, Stauffenbergallee und Magdeburger Allee trugen die Straßen einst andere Namen – nämlich die von preußischen Offizieren. Zu DDR-Zeiten wurden die Helden gemäß des vorherrschenden Politiktrends in die von pro-kommunistischen Ikonen umgewandelt. Dieses Haus befindet sich an der Ecke Fritz-Büchner-Straße/Liebknechtstraße. Auch hier sind leichte Umbauten sichtbar.

8. Ein Hotel in der Bahnhofstraße

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Bereits um die Jahrhundertwende hatte die Bahnhofstraße ein Hotel. Statt des heutigen Excelsior-Hotels befand es sich aber ein paar Meter weiter im Süden, an der Ecke zur Thomasstraße. Statt aufgesetzter Leuchtbuchstaben wurde der Schriftzug damals noch mit Farbe an verschiedenen Fassadenseiten angebracht.

9. Der Hirschgarten

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Das Kaufhaus Germania steht noch – die immense Begrünung und die Säule sind jedoch verschwunden. An dieser Stelle sprudelt heute der flache Brunnen der Staatskanzlei.

10. Die Thomasstraße

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Die Thomasstraße hat sich stark verändert. Heute eher Durchgangsort, war sie einst eine illustre Straße mit Geschäften, Werkstätten und Co. Nur wenige Häuser sind erhalten. Und selbst einige von diesen wurden später ein paar Umbauten unterzogen.

Die historischen Aufnahmen stammen aus dem Stadtarchiv Erfurt (dem wir an dieser Stelle herzlich danken!) und aus dem Archiv der Funke Medien Thüringen.

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