Das Erfurter Gutenberg-Gymnasium und die Moritzschule in der Auenstraße sind am Donnerstag wegen Bombendrohungen evakuiert worden. Die Polizei ist an beiden Orten im Einsatz und durchsucht die Gebäude und umliegenden Areale. In beiden Schulen sei nichts gefunden worden, teilt die Polizei mit. An beiden Schulen habe zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr für Schüler oder Lehrer bestanden. 

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Laut Denny Schlee, Sprecher der Landespolizeinspektion Erfurt, greift das gleiche Prozedere wie bei den früheren Drohungen. Die Polizei gehe grundsätzlich von einer Ernsthaftigkeit aus. Gleichzeitig betonte er, dass für Schüler und Lehrer keine Gefahr bestehe. Die Schulleitungen hätten die Entscheidung zur Evakuierung getroffen. In beiden Schulen seien die Drohungen per E-Mail eingegangen.

Im Gymnasium fällt der Unterricht fällt heute aus. Die Schule weist auf ihrer Internetseite darauf hin, dass das Schulgebäude nicht betreten werden soll.

Es ist bereits der vierte Fall von Bombendrohungen an Erfurter Schulen seit Jahresbeginn. Vor einer Woche richtete sich eine Drohung gegen die Evangelische Gemeinschaftsschule an der Eugen-Richter-Straße.

Zuvor waren ebenfalls per E-Mail am 13. Januar sowie am 9. Januar Drohungen gegen die Friedrich-Ebert-Schule am Langen Graben ausgesprochen worden. In allen vergangenen Fällen ergab die Durchsuchung des Schulgeländes, dass keine Gefahr bestand.

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red, dpa