Sieben Kirchen zählen zu den katholischen Gemeinden der Landeshauptstadt. Vier davon sollen ab Advent 2026 nicht mehr für Gottesdienste genutzt werden. Das heißt, in St. Crucis, St. Georg, St. Martini und St. Nikolai und Jakobi (Schottenkirche) – wird es laut Mitteilung des Bistum Erfurt keine Gemeindeaktivitäten geben. Übrig bleiben St. Lorenz, St. Severi und St. Wigbert, in deren Räumlichkeiten für das Miteinander der Erfurter Katholiken erhalten bleiben.
Schmerzhafte Veränderung für die Katholiken in Erfurt
„Dieser Abschied ist traurig und schmerzhaft und fällt uns sehr schwer. Er ist ein Verlust von Heimat, von einem vertrauten Raum, mit dem wir alle wesentlichen Momente unserer persönlichen Lebensgeschichte verbinden. Zudem geben wir damit auch sichtbare Orte der Kirche in der Stadt Erfurt auf“, heißt es in einem Brief der Laurentius-Gemeinde.
Begründet ist diese Entscheidung in der abnehmenden Zahl der Gemeindemitglieder, Seelsorger und Ehrenamtlicher. Das schmälert auch die finanziellen Ressourcen.
Erfurter stellen ihr Gemeindeleben neu auf
„Lassen Sie uns gemeinsam unterwegs sein mit offenen Augen und Ohren sowie bereit sein, Neues wahrzunehmen und aufeinander zuzugehen. In unserer Pfarrgemeinde gibt es Menschen, Kraftquellen und Erfahrungen, die miteinander geteilt werden können, um so aus Weniger Mehr zu machen“, so der Kirchenvorstand.
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