Die Stadt will sieben standortangepasste Bäume pflanzen, um die Qualität der Umwelt in Erfurt zu verbessern. Die sechs Robinien und eine Hainbuche werden im Bereich Domstraße und Mainzerhofstraße eingesetzt. Ab Ende März 2025 soll der Verkehr wieder einschränkungslos fließen. Derzeit laufen vorbereitende Bauarbeiten, damit die Bäume beste Chancen für ein gesundes Wachstum erhalten. „Die Gesamtkosten für das Bauvorhaben belaufen sich auf 122.000 Euro“, so die Stadt.

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„Die Stadtbegrünung spielt eine entscheidende Rolle für das Klima und die Aufenthaltsqualität in Erfurt“, hebt Matthias Bärwolff hervor, Beigeordneter für Bau, Verkehr und Umwelt. Das Stadtbild werde langfristig aufgewertet, gleichzeitig sei die Baumpflanzung ökologisch nützlich.
Spezialsubstrat und große Gruben fördern ein gesundes Wachstum der Bäume
„Eine durchdachte Stadtbegrünung ist essenziell für das Mikroklima und die Luftqualität“, betont Robert Bednarsky, Vorsitzender des BUND Erfurt und Mitglied der Bürgerinitiative Stadtbäume statt Leerräume.
Technisch ist die Einpflanzung der Bäume anspruchsvoll. Um optimale Bedingungen für das Wachstum zu schaffen, würden Baumgruben unter den Park- und Gehwegflächen errichtet, erklärt die Stadt. Dazu werde der Boden großzügig ausgetauscht und mit speziellem Baumsubstrat gefüllt.
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Der Baumfonds hat seinen Zweck erfüllt
Die Einpflanzung der sechs Robinien und der Hainbuche ist Teil einer umfangreicheren Ökologiemaßnahme, bei der insgesamt 20 Bäume eingepflanzt wurden. Mitfinanziert wurde dieses Projekt mit 120.000 Euro aus einem Baumfonds. Nun ist er allerdings ausgeschöpft. Der Baumfonds habe seinen Zweck erfüllt, so BUND-Chef Bednarsky. „Er hat Neupflanzungen ermöglicht.“ Ursprünglich enthielt der Baumfonds 300.000 Euro. Das Geld stammte aus einer gewonnenen Klage gegen Fällungen an der Rathausbrücke.
red/ffs




