„Vor etwa neun Jahren entdeckte mein Hausarzt beim Check-up Blut im Urin, bei weiteren Untersuchungen kam heraus, dass ich in der Niere eine fünf Zentimeter große Zyste habe“, erzählt Martina Burgk-Falkenstein. Im Frühjahr 2023 war die Zyste auf siebeneinhalb Zentimeter angewachsen. Zusätzlich wurde bei der Erfurterin ein Tumor in der Nebenniere festgestellt. Diese produzierte zu viele schädliche Hormone und musste mitsamt dem Tumor operativ entfernt werden.

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Die Nachricht war für die Patientin ein Schock. Die Operation in Erfurts Katholischen Krankenhaus (KKH) erfolgte mit einem „DaVinci-OP-Roboter“ und war erfolgreich. Jetzt ergriff die Patientin die Gelegenheit, sich bei dem behandelnden Arzt zu bedanken.

Vorteile der operativen Roboter für die Patienten

Um sich bei ihrem damaligen Operateur Christian Weidemann persönlich zu bedanken, war Martina Burgk-Falkenstein im März extra zur Erfurter Gesundheitsmesse gekommen. Das geht aus einer Pressemitteilung des Katholischen Krankenhauses hervor. Auf dem Erfurter Messegelände konnte sich die 57-Jährige das moderne DaVinci-OP-System aus der Nähe anzusehen, mit dem ihre Operation geglückt war.

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„Meist können komplexe Eingriffe an der Niere und der benachbarten Nebenniere minimalinvasiv erfolgen. Die roboterassistierte Methode ist dabei von großem Wert, sie erleichtert die Operation auch bei größeren und schwerer zugänglichen Tumoren, sodass auf größere Schnitte verzichtet werden kann“, erklärt Christian Weidemann, Chefarzt und ärztlicher Leiter des „Zentrums für robotische Operationen“ am KKH. Durch die Robotik seien die Patienten zudem wesentlicher schneller wieder fit.

Ein Dank auf der Erfurter Gesundheitsmesse

Das bestätigt auch Martina Burgk-Falkenstein. Einen Tag nach der OP im Sommer 2024 habe sie bereits wieder über den Gang laufen können. Insgesamt sechs Tage verbrachte sie im Krankenhaus, in dieser Zeit wartete die 57-Jährige auf die Befunde der Gewebeentnahmen. „Die drei Wochen, die ich dann auf den Befund warten musste, waren nochmal ziemlich schlimm. Umso größer war die Erleichterung, als klar war, dass es kein Krebs ist“, erinnert sie sich.

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Bereits sechs Wochen nach dem Eingriff habe Martina Burgk-Falkenstein wieder an ihrem Schreibtisch gesessen. Auf Sport habe sie zwar noch verzichten müssen, aber Spazierengehen ginge. Mittlerweile fährt die Erfurterin wieder Fahrrad und geht regelmäßig wandern. Demnächst will sie mit ihrem Mann den Ostseeradweg fahren, wie sie es bereits seit vielen Jahren gemeinsam machen. Ihr Dank an den Erfurter Arzt habe auch seiner ruhigen und geerdeten Art gegolten, die sie in ihrer schweren Krankheitszeit unterstützt habe.

red