Die Einweihung des Flughafens am Roten Berg im Jahr 1925 markiert einen wichtigen Abschnitt in der Verkehrsgeschichte der Stadt Erfurt. Inmitten der aufstrebenden „Goldenen Zwanziger“ avancierte der Flughafen rasch zu einem bedeutenden Luftverkehrsknotenpunkt in Mitteldeutschland. Bereits 1927 war in einem Flugplan vom „Mittelpunkt im deutschen Luftverkehr“ die Rede. In zwei Vorträgen wird sich Stadthistoriker Steffen Raßloff dem Thema einen reich bebilderten Vortrag an der Volkshochschule Erfurt widmen.

Aus dem Flugplatz wurde eine Wohnsiedlung

Von Erfurt aus konnten auf elf direkten Linien Städte wie Amsterdam, Berlin, Hannover und Genf erreicht werden – für damalige Verhältnisse „sicher, bequem und preiswert“. Ein Flug in die niederländische Hauptstadt dauerte zwar noch über fünf Stunden, doch mit täglich elf Starts und Landungen zwischen 8 und 17 Uhr herrschte reger Betrieb. Auf dem ursprünglichen Areal befinden sich heute die Rote-Berg-Siedlung und das Wohngebiet Roter Berg.

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Der Vortrag wird ein Mal am Dienstag, 22. April, von 19 bis 20:30 Uhr und am Donnerstag, 24. April, 19 bis 20:30 Uhr mit identischem Inhalt in der VHS in der Schottenstraße 7 angeboten. Die Veranstaltungen sind gebührenfrei.