Im Falle der Ermittlungen wegen Sexualdelikten gegen zwei Lehrer einer Erfurter Schule ist auch der zweite Tatverdächtige bis auf weiteres nicht mehr im Dienst. Der 57-Jährige wird der Verbreitung jugendpornografischer Inhalte verdächtigt. Am Montag (16. Juni) führte die Polizei Durchsuchungen im Umfeld des Lehrers durch, während sein 63-jähriger Kollege festgenommen und später in Untersuchungshaft überstellt wurde. Ihm wird der Missbrauch einer Schülerin in den Jahren 2016 bis 2020 vorgeworfen.

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Über die Ermittlungen informierte die Schulleitung am Mittwoch Lehrer, Eltern und Schüler, wie aus einem Elternbrief hervorgeht, der dieser Zeitung vorliegt. Darin werden den Schülerinnen und Schülern des Erfurter Gymnasiums unter anderem bei Bedarf schulpsychologische Betreuung und individuelle Gespräche angeboten. Eltern und Schüler werden aufgefordert, sich nicht an Spekulationen zu den Fällen zu beteiligen.

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Zweiter Lehrer zum Zeitpunkt des Zugriffs auf Klassenfahrt

Die Ermittlungen hatten für Aufsehen gesorgt. Einer der tatverdächtigen Lehrer wurde am Montag in der Schule festgenommen. Darüber hatten Polizei und Staatsanwaltschaft die Öffentlichkeit informiert. Zu den näheren Umständen der Festnahme des 63-Jährigen und der Durchsuchungsmaßnahmen bei dem zweiten Tatverdächtigen schweigt die Staatsanwaltschaft aus ermittlungstaktischen Gründen. Nach Informationen dieser Zeitung war der zweite Tatverdächtige zum Zeitpunkt des Einsatzes auf einer Klassenfahrt. Die Schulleitung wurde offenbar erst kurzfristig über die Polizeimaßnahmen informiert.

red