Im Schlosspark Molsdorf geht die Teich- und Kanalsanierung in die nächste Phase. Nachdem die Parkgewässer einschließlich des Sichelteichs Anfang des Jahres entschlammt worden sind, soll Ende Juli wieder Wasser angestaut werden.
Geplant ist eine traditionelle Bauweise
Mit Robinienstaketen und Eichenbohlen werden die Uferlinien von Schlossteich und Kanal gegen das Ausspülen geschützt. Jonathan Simon von der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten erklärt, weshalb bei der Uferbefestigung auf diese jahrhundertelang bewährte Technologie gesetzt wird: „Das hat gartendenkmalpflegerische Gründe, denn wir erhalten nicht nur das historische Erscheinungsbild, sondern überliefern auch historische Arbeitsweisen.“ Aber auch praktische Hintergründe habe diese Technik. Bei stabilem Wasserpegel sei die Befestigung mit Holz sehr langlebig und könne gut repariert werden. Das mache sie besonders nachhaltig.

Teil des Schlossparkes vorerst noch gesperrt
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Die Vorbereitung der Maßnahmen hatte im November 2024 begonnen, als das Wasser schrittweise abgelassen wurde. Nach der nun geplanten Uferbefestigung werden noch die angrenzenden Wege wiederaufgebaut. Für Besuchende bleiben bis dahin einige Wege im westlichen Bereich des Parkes gesperrt. Der Rundweg um das große Rasenparterre sei laut Mitteilung aber weiterhin zugänglich, das Schloss mit Museum und Café bleibe ebenso wie gewohnt geöffnet.
red


