Die Gefahr durch herabfallende Steine am Erfurter Bartholomäusturm ist fürs Erste gebannt. Wie die Stadtverwaltung am Montag (14. Juli) bestätigt, sind die Arbeiten zur Notsicherung abgeschlossen. Bröckelnde Steine hatten Ende Juni dafür gesorgt, dass der anliegende Bereich des Angers gesperrt und das Glasdach einer Buchhandlung mit Teppichen geschützt werden mussten.

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Die vom Erfurter Gebäudeamt beauftragte Notsicherung fand in der Vorwoche statt. Das Material bröckelte insbesondere an der Westseite des historischen Turms, die in Richtung Wigbertikirche zeigt, und an der Nordseite Richtung Dachterrasse des benachbarten Hotels Alma.

Der Turm ist dreiseitig umbaut

Die lose gewordenen Steinteile fielen auf die Dachterrasse des Hotels Alma. Die Teppiche auf den Glaskuppeln und die Sperrung des betroffenen Bereichs dienten dem temporären Schutz.

Die komplizierte bauliche Situation – der Turm ist dreiseitig umbaut und Straßenbahnoberleitungen behindern den Zugang von der Angerseite – ließ kurzfristige Sicherungsmaßnahmen durch die Feuerwehr nicht zu. Der Absperrbereich vor dem Turm reichte von Anger 51 (Buchhandlung Peterknecht) bis zum Schaufenster „name it“ (Anger 53) und schloss den Brunnen sowie die Sitzbank vor dem Turm ein.

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Mit der Notsicherung wurde eine Spezialfirma beauftragt, deren Team aus professionellen Kletterern besteht. Sie haben das Mauerwerk des Turms von oben aus notgesichert. Im Rahmen der Notsicherung wurden die Sandsteinmauern gründlich untersucht und loses Material per Hand abgetragen und entfernt. Durch die Arbeiten wurden alle vier Fassadenseiten gesichert, die provisorische Wasserführung hergestellt sowie eine Schadkartierung erstellt.

red